BASF - The Chemical Company


BASF Global   |    E-Business   |    Sitemap   |    English   |   Kontakt     

  »  suchen

Über uns  |  Produkte & Branchen  |  Innovationen  |  Sustainability  |  News & Media Relations  |  Investor Relations  |  Karriere
BASF Visual - Stationen ihrer Geschichte

Der Weg zum transnationalen Unternehmen

Bis Mitte der 1960er Jahre hält der Wirtschaftsboom in Deutschland an. Doch dann schlittert die Bundesrepublik 1967 zum ersten Mal in eine Rezession. Das Bruttosozialprodukt schrumpft um 0,2 Prozent statt wie bisher um acht Prozent pro Jahr zu wachsen. Statt eines Mangels an Arbeitskräften gibt es nun einen Mangel an Beschäftigung. Öffentlich wird gefordert, der Staat solle umdenken und aktiv auf die Wirtschaftsentwicklung Einfluss nehmen. Schließlich vollzieht die Regierung überfällige Reformen.

Das Investitionsprogramm und Stabilitätsgesetz aus der "Großen Parteienkoalition" verhilft wieder zu Vollbeschäftigung und einer Hochkonjunktur, die sich bis zur Ölkrise im Oktober 1973 fortsetzt. Dann erlebt die Weltwirtschaft durch steigende Preise und gedrosselte Erdölproduktion die tiefste Krise seit der großen Depression von 1929.

Zwei Männer betrachten ein Buch
"Im Reiche der Chemie": 100 Jahre BASF
Auch für Ludwigshafen vollzieht sich ab den 1960er Jahren ein deutlicher Wandel. Der Aufbau weiterer Produktionsstandorte im Ausland wird es der BASF ermöglichen, weltweit noch besser zu agieren und in allen hochentwickelten Industrieländern und Märkten präsent zu sein. Die Rohstoffbasis abzusichern hat hohe Priorität und die Produktionspalette mit verbrauchernahen und höher veredelten Produkten zu erweitern, wird wichtig. Umweltbewusstsein, Forschungsleistung, Innovationsbereitschaft und Globalisierung werden entscheidende Marktfaktoren. Die BASF tätigt hohe Investitionen in wachsenden Märkten, seit den 1990er Jahren vor allem in Süd- und Ostasien.
Ein wichtiger Baustein dieser Entwicklung ist das seit der Gründungsidee bewährte Verbundprinzip der BASF. Dieses Prinzip wurde systematisch auf neue Produktionsstandorte übertragen und ist ein entscheidender Erfolgsfaktor im harten Wettbewerb. Im System der Verbundwirtschaft spielen Grundchemikalien und Zwischenprodukte eine Schlüsselrolle, da sie für unterschiedliche Synthesen in vielen Bereichen angewendet werden können. Von allen Chemieunternehmen verfügt die BASF über die größte Bandbreite dieser klassischen Chemikalien.

Das Ende des Kalten Krieges mit Mauerfall und Wiedervereinigung in Deutschland führen Anfang der 1990er Jahre zu weiteren politischen und strukturellen Veränderungen. Obwohl dieses Jahrzehnt auch für die BASF wechselhaft und herausfordernd ist, wird weiter am bewährten Kurs festgehalten und in den neuen Bundesländern in den neuen BASF-Standort Schwarzheide investiert.

Seit Beginn des neuen Jahrtausends haben transnationale Unternehmen wie die BASF durch den zunehmenden Internationalisierungsgrad von Märkten, Unternehmensstrategien und Standortsystemen an Bedeutung gewonnen. Den in Deutschland laufenden Strukturwandel hin zu forschungs- und wissenschaftsintensiven Branchen gestaltet die BASF aktiv mit und nutzt ihn als Chance für neue Geschäftspotenziale. Nachhaltigkeit, Ertragskraft, Teamgeist und noch stärkere Kundenorientierung sind wesentliche Leitpunkte, mit denen die BASF ihren Weg in die Zukunft markiert. Dass dies vorausschauend und verantwortlich, aber auch selbstbewusst und mit Tatkraft geschieht, dafür steht BASF - The Chemical Company.




"Die Gründer der BASF wußten von Anbeginn: Man kann mit Farbstoffen und anderen hochwertigen chemischen Produkten auf lange Sicht nur dann erfolgreich konkurrieren, wenn man die dazu nötigen Ausgangsstoffe und Vorprodukte weitgehend selbst herstellt, der Forschung die Tür öffnet und für sie Mittel bereitstellt. Damit schufen sie ein Programm, dem die BASF 100 Jahre lang treu geblieben ist und das zu ihrem Erfolg wesentlich beigetragen hat." So fasst Carl Wurster im Jubiläumsjahr 1965 die ersten 100 Jahre der BASF zusammen. Das Jubiläumsjahr markiert zugleich den Beginn eines neuen Stadiums in der Geschichte der BASF: Das Unternehmen weitet sich international aus, indem es neue Produktionsstandorte im In- und Ausland aufbaut oder erwirbt; die BASF rückt mit ihren Produktionen näher an die Märkte heran.

Die BASF stellt ihre Energieversorgung am Standort Ludwigshafen sicher. Das BASF-Kraftwerk Marl nimmt seinen Betrieb auf. Es erzeugt bis 1990 aus Ballastkohle der Zeche Auguste Victoria Strom, der über das Netz der Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerke zum Werk Ludwigshafen durchgeleitet wird.

Blick in die VW-Werkstatt
Direkter Kontakt zum Kunden: Glasurit-Lacke im Einsatz bei VW
Große Anstrengungen gelten aber auch der Vorwärtsintegration hin zu hochveredelten Produkten. Im Jubiläumsjahr erwirbt die BASF mit der Glasurit-Werke M. Winkelmann AG eines der größten Unternehmen der europäischen Lackindustrie. Der erste Schritt hin zu einem verbrauchernahen Markt ist getan. Eine wertvolle Ergänzung erfährt das Produktionsprogramm von Glasurit 1967 durch die Übernahme der Dr. Beck & Co. AG. Dieses Unternehmen ist auf die Herstellung von Isolierlacken und Isolationswerkstoffen für die Elektroindustrie spezialisiert. Industrie- und Bautenlacke nimmt die BASF 1968 durch eine Mehrheitsbeteiligung an der Herbol-Werke Herbig Haarhaus AG in ihr Programm auf. Zwei Jahre später, 1970, verstärkt sie ihr Engagement im Pigment- und Druckfarbenbereich durch den Erwerb der Firmen Siegle und Kast + Ehinger. Mit diesen Akquisitionen legt die BASF den Grundstein für die heutige BASF Coatings AG. Bei Fahrzeugserienlacken und Autoreparaturlacken zählt heute die BASF Coatings zu den Top drei der Welt.

Nach anderthalbjähriger Bauzeit nimmt 1966 die Magnetbandfabrik in Willstätt bei Kehl am Rhein den Betrieb auf. Dort werden Audio- und Video-Kassetten, Speichermedien für die EDV sowie Druckplatten für das graphische Gewerbe hergestellt.

In Barcelona wird die BASF Española S.A. gegründet. Sie nimmt drei Jahre später in Tarragona die Produktion von Styropor auf. Heute zählt Tarragona zu den wichtigsten Standorten der BASF in Europa. Neben Styropor produziert die BASF dort Polystyrol, Dispersionen, Zusätze für die Tierernährung und Pflanzenschutzmittel. Seit 2004 betreibt sie in Tarragona in einem Joint-Venture die weltgrößte Propandehydrierungsanlage.

Die Deponie Flotzgrün am Rhein bei Speyer wird in Betrieb genommen. In dieser geordneten und kontrollierten Deponie lagert die BASF Aktiengesellschaft inerte Feststoff-Abfälle.


zum Seitenanfang

Phthalsäureanhydrid, ein wichtiges Vorprodukt für Weichmacher, wird 1967 nach einem neuen, wirtschaftlich günstigen Verfahren hergestellt. Die Herstellung kann nun kontinuierlich betrieben werden und anstelle von Naphthalin als Rohstoffbasis wird jetzt o-Xylol eingesetzt. Heute ist die BASF der führende Hersteller für Phthalsäureanhydrid.

In diesem Jahr nimmt die BASF Australia die Produktion von Styropor auf. Heute produziert die BASF Dispersionen in Australien.

Die BASF erwirbt 1968 die Nordmark-Werke GmbH, Hamburg. Das seit 1927 bestehende Unternehmen der pharmazeutischen Industrie verfügt über Medikamente gegen Störungen des Zentralnervensystems, Blut-, Herz- und Kreislaufveränderungen und Infektionskrankheiten. Damit beginnen die Aktivitäten der BASF auf dem Gebiet der Arzneimittel.

Nyloprint, eine von der BASF entwickelte fotopolymere Druckplatte für den Hochdruck, wird in den Markt eingeführt. Die neuen Druckplatten erweisen sich gegenüber den herkömmlichen Klischeematerialien bald als überlegen. 2002 stellt die BASF Drucksysteme GmbH eine Neuentwicklung für den Buchdruck vor, die den direkten Datentransfer auf die Druckplatte zulässt und 2003 eine spezielle Druckplatte für den Wertpapierdruck. 2004 verkauft die BASF das Geschäft mit Drucksystemen; die in einem Grenzbereich zwischen Chemie und Technologie liegenden Aktivitäten hatten sich mehr und mehr von der Chemie und damit den Kerngeschäften entfernt.

Bernhard Timm (1909-1992, Vorstandsvorsitzender der BASF von 1965 bis 1974) 1968 vor Jubilaren: "Nach einer erfolgreichen und in der Geschichte der Industrie wohl einmaligen Wiederaufbauleistung, die zunächst naturgemäß vor allen Dingen dem Werk Ludwigshafen diente, hat sich BASF in den letzten Jahren zielstrebig zu einer weltweiten BASF-Gruppe entwickelt. Zu dem großen Schwerpunkt Ludwigshafen mit seiner starken zentralen Forschung, seinen vielseitigen Betrieben mit reicher Erfahrung, seinem Ingenieurwesen und der neu aufgebauten Verkaufsorganisation sowie mit allen Hilfseinrichtungen sind zahlreiche neue Betriebsstätten an anderen Orten und Beteiligungsgesellschaften mit anderen Partnern hinzugekommen. Damit haben wir die einzigartige Möglichkeit gewonnen, uns auf dem langen Wege der Veredelung einfacher Rohstoffe zu hochwertigen chemischen Erzeugnissen jeweils diejenigen Betriebsbedingungen auszusuchen, welche optimal Erträge versprechen. Überdies schafft uns die Verbreiterung des Unterbaus die Voraussetzungen, um auch in den höheren Stockwerken unseres Chemiegebäudes jene Kraft zu entfalten, die zum Bestehen im immer härter werdenden Konkurrenzkampf erforderlich ist."

Die BASF beschäftigt in diesem Jahr weltweit 86.428 Mitarbeiter.

Mann dreht am Ventil für Ölleitung
Erdöl-Abfüllung bei der Wintershall AG
Der Zusammenschluss mit der Wintershall AG, einem der ältesten deutschen Erdöl- und Erdgasproduzenten, sichert der BASF 1969 den Zugang zu eigenen petrochemischen Grundstoffen. In einer Erklärung der Vorstände beider Unternehmen heißt es: "Durch das Zusammenwirken beider Unternehmen und die Koordinierung der von den Raffinerien her gegebenen Möglichkeiten mit den Anforderungen, die die chemische Industrie als Weiterverarbeiter an ihre Rohstoffe stellt, wird ein Höchstmaß an wirtschaftlichem Nutzeffekt erzielt. Durch die vereinigte Kapitalkraft beider Firmen können Chancen der Ölgewinnung und -verarbeitung rascher und wirkungsvoller ausgenutzt werden."

Die BASF erwirbt die Wyandotte Chemicals Corporation, Wyandotte, Michigan, und baut damit die US-Aktivitäten stark aus. Die Hauptwerke betreibt die Gesellschaft in Wyandotte, Michigan, und Geismar, Louisiana. Die Produktionsprogramme der neuen Tochter und das der BASF ergänzen sich in idealer Weise: Die starke Position von Wyandotte bei chemischen Grundstoffen - wie Ethylen- und Propylenoxyd - und in der Polyurethanchemie bietet die Möglichkeit, unter Verwendung von BASF-Know-how eine Veredlungschemie mit ertragreichen Folgeprodukten, wie beispielsweise Pflanzenschutzmitteln und organischen Zwischenprodukten, aufzubauen.

Der Erwerb der Wyandotte in Nordamerika und zugleich der Elastomer/Elastogran-Gruppe in Europa (1971 zu 100 Prozent) eröffnet der BASF den Weg in das Gebiet der Polyurethane - geschäumte Kunststoffe, die breite Verwendung vor allem im Fahrzeugbau sowie im Sport- und Freizeitbereich finden.

Die Wintershall- und die Salzdetfurth-Gruppe fassen 1970 ihre Geschäftsinteressen im Bereich Kali- und Steinsalz in einer neuen Gesellschaft zusammen, der Kali und Salz AG. Zu ihr gehören 14 Kali- und Steinsalzwerke in der Bundesrepublik Deutschland.

Erweiterung des Sortiments der Konstruktionswerkstoffe: In der zusammen mit der Degussa gegründeten Ultraform GmbH wird die Produktion von Acetal-Copolymerisat aufgenommen. Ultraform eignet sich für alle Einsatzzwecke, in denen Steifigkeit, Maßhaltigkeit und gutes Reibungs- und Verschleißverhalten eine große Rolle spielen.

Der Lohn für mehr als zehn Jahre Forschungs- und Entwicklungsarbeit: Großanlagen für die Produktion der Vitamine A und E gehen in Betrieb. Weitere Produkte für die Ernährung - beispielsweise verschiedene Carotinoide - kommen nach und nach hinzu.

1972 übernimmt der erste Sprecherausschuß die Vertretung der Leitenden Angestellten.

Die erste Ölkrise löst 1973 lang anhaltende Turbulenzen in der Weltwirtschaft aus. Auch die BASF bekommt bei Rohstoffeinkauf, Produktion und Energieversorgung ihre Auswirkungen zu spüren.
Foto: Sehr große Kläranlage der BASF
Eine der größten in Europa: die Kläranlage der BASF



zum Seitenanfang

Nach 17 Jahren Forschung und Planung geht im Dezember 1974 die erste Kläranlage am Standort Ludwigshafen in Betrieb. Sie hat eine biologische Reinigungsstufe und ist Hauptbestandteil eines ausgeklügelten Wasserkonzeptes mit getrennten Kanalsystemen für Schmutz- und Kühlwasser und Vorreinigern in zahlreichen Betrieben. Mit einem Investitionsaufwand von 500 Millionen Mark ist eine der größten Anlagen in Europa entstanden. Mit ihrer Kapazität könnte die Kläranlage Abwässer von sechs bis sieben Millionen Menschen reinigen. Neben den Schmutzwässern aus dem Werk Ludwigshafen werden dort auch die kommunalen Abwässer der Städte Ludwigshafen und Frankenthal sowie der Gemeinde Bobenheim-Roxheim gereinigt.

Seither wird die Kläranlage ständig verbessert und nachgerüstet. In den 1990er Jahren beschäftigen sich die BASF-Abwasserexperten mit dem Abbau von Ammonium - einem Stoff, der zur Überdüngung von Gewässern führen kann. Die BASF verpflichtet sich 1995 freiwillig, ihre Stickstoffemissionen in den Rhein um 50 Prozent zu verringern. Seit 2001 arbeitet die Kläranlage mit dem so genannten Verfahren der Nitrifikation. Damit hat die BASF ihre jährliche Stickstoffeinleitung mehr als halbiert. Im Jahr 2004 beträgt sie 856 Tonnen, 2001 sind es noch 3.500 Tonnen. Um dies weiter zu reduzieren, schreibt die BASF 2004 ihre Selbstverpflichtung zur Stickstoffreduktion fort.

Ein weiterer wichtiger Schritt in der Unkrautbekämpfung: Im Getreide und vor allem in den großen subtropischen Kulturen Soja und Reis kontrolliert Basagran Unkräuter, die bislang sehr schwer zu bekämpfen waren. Dabei bietet Basagran einen zusätzlichen Vorteil: Um der Bodenerosion im Mittelwesten der USA oder in Brasilien Einhalt zu gebieten, wurde dort eine pfluglose Anbautechnik entwickelt, bei der Basagran in Kombination mit anderen Unkrautbekämpfungsmitteln eine wichtige Rolle spielt.

Das Engagement im Pharmabereich wird auf eine breitere Basis gestellt: Die BASF übernimmt 1975 die Mehrheit an der Knoll AG. Neben Arzneimitteln gehören Pharma-Wirkstoffe, Feinchemikalien, Artikel für den Krankenhausbedarf und Hygieneartikel zum Produktionsprogramm der Knoll-Gruppe, die ihr Stammwerk in Ludwigshafen hat. Ende 1982 übernimmt die BASF die Knoll-Gruppe zu 100 Prozent.

Bei den Rheinischen Olefinwerken GmbH (ROW) in Wesseling, gemeinsame Tochter der BASF und der Deutschen Shell AG, geht 1977 eine zweite Anlage zur Herstellung des Kunststoffes Polypropylen in Betrieb. Ihre Besonderheit: das neue, von der BASF entwickelte Gasphasenverfahren. Es ist besonders umweltfreundlich und erlaubt die Herstellung von Polypropylen-Typen mit hoher Steifigkeit und Härte, die sich gut für technische Teile eignen.

In Ludwigshafen wird eine Anlage zur Herstellung von 90.000 Tonnen Acrylsäure pro Jahr auf der Basis von Propylen in Betrieb genommen. Bis dahin stellte die BASF das außerordentlich wichtige und vielseitige chemische Ausgangsprodukt nach dem Reppe-Prozess her, bei dem Kohlenoxid und Wasser an Acetylen angelagert werden. Der Verfahrensentwicklung, die sich schon seit vielen Jahren intensiv mit der kontrollierten katalytischen Oxidation organischer Verbindungen mit Luft befasst, ist damit ein weiterer Erfolg gelungen. Dem technischen Fortschritt folgt der wirtschaftliche Erfolg: Heute hat die BASF eine Acrylsäurekapazität von über 800.000 Tonnen pro Jahr und ist der weltweite Marktführer bei Reinacrylsäure und Acrylsäureestern. Zu den bekanntesten Endprodukten auf der Basis dieser Acrylmonomere gehören Polydispersionen für Klebstoffe, Anstrichmittel und die Papierveredlung; weiterhin Superabsorber für Babywindeln und andere Hygieneprodukte, Vliesstoffe, Kunststoffe, Fasern und Chemikalien für die Wasseraufbereitung.
Foto: Steamcrackeranlage in Ludwigshafen
Faszination der Technik: Steamcracker in Ludwigshafen



zum Seitenanfang

Produktionsbeginn in Indonesien: Die BASF stellt hier zunächst Magnetbandkassetten sowie anorganische Pigmente und Pigmentpräparationen her. In den folgenden Jahren wird die Produktion in verschiedenen Arbeitsgebieten der Chemie erweitert, vor allem im Bereich der Dispersionen und Prozesschemikalien.

Die BASF erwirbt 1978 die Dow Badische Company, Williamsburg, Virginia, zu 100 Prozent. Sie verbreitert damit die Basis für den weiteren Ausbau der Chemie-Aktivitäten und des damals bedeutenden Fasergeschäfts in Nordamerika.

Matthias Seefelder (1920-2001, Vorstandsvorsitzender von 1974 bis 1983) 1980 bei der Hauptversammlung: "Wir verabschieden uns aus den siebziger Jahren mit einem guten Ergebnis, aber dennoch war es ein wirtschaftlich turbulentes Jahrzehnt. Im Rückblick erkennen wir, wie tiefgreifend sich doch die Rahmenbedingungen für unsere Aktivitäten verändert haben. Auch das Unternehmen hat sich im letzten Jahrzehnt stark gewandelt. So haben wir die Sicherung mit Rohstoffen und Grundprodukten gezielt ausgebaut und zugleich in die entgegengesetzte Richtung der Höherveredelung und der verbrauchernahen Produkte konsequent investiert. Aus dem enger werdenden Wachstumsspielraum in den traditionellen Industrieländern ergab sich für uns die Notwendigkeit zu einer verstärkten Internationalisierung, um u.a. unser Know-how weltweit zu nutzen. Da wir davon ausgehen, daß sich diese Trends in den achtziger Jahren eher noch verstärkt fortsetzen werden, haben wir uns zu einer Weiterentwicklung unserer Organisation entschlossen. Als dominantes Ordnungsprinzip soll danach die weltweite Produktverantwortung durchgängig gelten."

Eine der größten Einzelinvestitionen der BASF in Ludwigshafen nimmt ihren Betrieb auf: 400 Millionen Mark kostete der Steamcracker, der aus Rohbenzin, auch Naphtha genannt, die Schlüsselprodukte Ethylen und Propylen erzeugt. Das Naphtha kommt durch eine Rohrleitung aus der Aromatenanlage der Raffinerie Mannheim, die am gegenüberliegenden Rheinufer steht - Vorteile des BASF-Verbundes. Heute wird der Steamcracker mit Naphtha aus der ganzen Welt per Schiff und per Pipeline aus Rotterdam versorgt.

Die BASF gründet in Südkorea mit Hyosung ein Gemeinschaftsunternehmen. 1982 nimmt es die Produktion von Styropor und 1985 die von Polystyrol auf. 1988 wird ein Gemeinschaftsunternehmen für die Herstellung des Polyurethan-Vorprodukts MDI gegründet. Heute produziert die BASF in Südkorea an vier Standorten und hat mehr als 1.000 Mitarbeiter.

Entwicklung des BASF-Riechstoffsortiments: In Ludwigshafen gehen 1982 Anlagen in Betrieb, die nach eigenem Verfahren Citronellal, Citronellol und Hydroxycitronellal herstellen. Sie sind Bestandteil von Duftkompositionen, die bei der Parfümierung von Seifen und Waschmitteln eingesetzt werden.

Die BASF übernimmt von der dänischen Firma Grindsted die Vitaminfabrik in Grenaa und ergänzt damit die Palette der schon bestehenden eigenen Vitaminproduktionen.


zum Seitenanfang

Vielzweck-Fermentationsanlage
Vielzweck-Fermentationsanlage: Mit Hilfe von Mikroorganismen werden natürliche Riech- und Aromastroffe sowie Vitamine hergestellt.
Poast, ein von der BASF zur Marktreife entwickeltes Gräserherbizid, kommt 1983 auf den Markt. Es wird besonders in Soja und Baumwolle eingesetzt.

Ungarn ist 1984 das erste europäische Staatshandelsland, in dem die BASF investiert. Die von der BASF Gruppengesellschaft Elastogran GmbH zusammen mit ungarischen Partnern gegründete Kemipur GmbH produziert Polyurethan-Komponenten. 1991 übernimmt die Elastogran GmbH die Mehrheit. Im selben Jahr wird die BASF Hungaria Kft. als eigenständige Vertriebsgesellschaft gegründet.

Um ihre Position auf dem wichtigen nordamerikanischen Markt zu stärken, tätigt die BASF 1985 große Akquisitionen: Von Celanese erwirbt sie das Arbeitsgebiet Faserverbundwerkstoffe; durch die Übernahme von American Enka verdoppelt die BASF ihre Faseraktivitäten, die sich ganz auf den nordamerikanischen Kontinent konzentrieren. Beide Arbeitsgebiete werden damals als äußerst zukunftsträchtig eingeschätzt.

Der Erwerb von Inmont bedeutet den entscheidenden Schritt zur Erschließung des nordamerikanischen Lack- und Druckfarbenmarktes.

Zum Jahreswechsel 1985/86 werden die BASF-Aktivitäten in Nordamerika in der neuen Gruppengesellschaft BASF Corporation zusammengefasst. Die BASF erzielt heute in Nordamerika mit rund 10.600 Mitarbeitern mehr als 20 Prozent ihres Umsatzes.

Ziel moderner Personalpolitik ist die bessere Vereinbarkeit von Familie und Arbeitswelt. Mit dem Programm "Eltern und Kind" ermöglicht die BASF Aktiengesellschaft ab 1986 ihren Mitarbeitern, nach der Geburt eines Kindes die Arbeit für längere Zeit zu unterbrechen. Im Anschluss an diese "Berufspause" garantiert sie dem betreffenden Elternteil einen Arbeitsplatz, der mit der früheren Tätigkeit vergleichbar ist. Elf Jahre später tritt die Betriebsvereinbarung für Telearbeit in Kraft. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben bei der neuen Arbeitsform die Möglichkeit, zuhause zu arbeiten, Fahrzeiten einzusparen und flexibel auf familiäre Belange zu reagieren.

Fortschritte in der Biotechnologie: Synthetisches Vitamin B2 wird in der Medizin und Tierernährung eingesetzt. Es gleicht Defizite im Tierfutter aus und bewirkt dessen bessere Ausnutzung. Bislang wurde es nach einem klassischen chemischen Verfahren produziert. Die BASF entwickelt 1987 eine biotechnologische Methode, nach der aus pflanzlichen Ölen in einem einzigen mikrobiologischen Schritt direkt Vitamin B2 hergestellt wird. Neue biotechnologische Verfahren werden auch zur Herstellung natürlicher Geschmacksstoffe entwickelt, die als Lebensmittelzusatzstoffe zum Beispiel in Getränken und Milchprodukten steigende Nachfrage finden. Mit Hilfe von bio- und gentechnologischen Verfahren wird auch auf dem Gebiet der Arzneimittelsynthesen geforscht.

Die BASF erwirbt 1988 das Arbeitsgebiet Polymerdispersionen von der kanadischen Polysar Ltd. mit Produktionsstätten hauptsächlich in Nordamerika. Polymerdispersionen werden als Bindemittel eingesetzt zur Herstellung von gestrichenen Papieren und Kartons sowie von Vliesstoffen, darüber hinaus zur Teppichrückenbeschichtung, für Kleb- und Anstrichstoffe, in der Leder- und Textilherstellung, der Bauindustrie und einer Vielzahl von Spezialanwendungen. Die BASF, die weltweit zu den größten Herstellern von Polymerdispersionen gehört und über ein breites Sortiment verfügt, war mit diesen Produkten in Nordamerika bisher kaum präsent.

Eine Großinvestition für den Umweltschutz: Die Rauchgasentschwefelungsanlage für das kohlebetriebene Kraftwerk Mitte der BASF in Ludwigshafen geht nach einem Investitionsaufwand von über 200 Millionen Mark in Betrieb. Der zweite Teil der Rauchgasreinigung, die Anlage zur Stickoxidreinigung, kommt 1990 hinzu.

Die Umweltzentrale der BASF in Ludwigshafen
Rund um die Uhr besetzt:
Die Umweltzentrale der BASF in Ludwigshafen
1989 wird die neue Umweltzentrale des Werkes Ludwigshafen in Betrieb genommen. Hier laufen die Informationen von damals 43, heute 46, Messstationen zusammen. In den Luftmessstationen werden Immissionen, Winddaten und weitere meteorologische Daten gemessen, um die jeweilige Immissions- und Ausbreitungssituation im Werk und in der Umgebung zu ermitteln. Gemessen werden luftfremde Stoffe wie Schwefeldioxid, Stickoxide, Kohlenmonoxid, Ozon, Staub und organisch gebundener Kohlenstoff. Die Kühlwasserabläufe in den Rhein werden hier ebenso beobachtet wie das Toximeter im Zulauf der Kläranlage, das bei Gefahr Alarm gibt. Auch die Messwerte der Lärmüberwachung innerhalb und außerhalb des Werksgeländes werden in die Zentrale übertragen. Die Umweltzentrale ist rund um die Uhr für Mitarbeiter und Nachbarn bei auftretenden Umweltproblemen über das Umwelttelefon 062160-4040 erreichbar und geht jedem Hinweis nach.

Hans Albers (1925-1999, Vorstandsvorsitzender von 1983 bis 1990), Auszüge aus der Ansprache anlässlich des 125-jährigen Bestehens der BASF im Jahr 1990: "'Chemie für die Zukunft' ist nur möglich, wenn wir klare Ziele haben, den Wandel um uns herum bejahen und bereit sind, ihn mitzugestalten. "Die BASF stellt sich mit ihrer Präsenz in zukunftsträchtigen Märkten auf die Anforderungen des wachsenden und sich ändernden Bedarfs ein. "Wir stehen in der Pflicht, durch verantwortungsvolles Handeln zu beweisen, daß Chemie und Natur keinen Gegensatz darstellen, sondern eine Einheit bilden. Dies trifft insbesondere auf den Umweltschutz zu, bei dem wir in Eigenverantwortung durch unsere weltweite Kompetenz an innovativen Lösungen arbeiten."

Im Rahmen der Internationalisierung wird seit dem 27. November 1990 die BASF-Aktie auch in Tokio an der damals größten Börse der Welt notiert. Damit unterstreicht das Unternehmen sein Engagement im pazifischen Wirtschaftsraum mit Japan als Schwerpunkt.

Außerdem wird die BASF als erstes ausländisches Unternehmen vom japanischen Wirtschaftsministerium MITI (Ministry of International Trade and Industry) in eine Forschungskooperation einbezogen.

Die BASF übernimmt die Magnetband-Aktivitäten der Agfa-Gevaert-Gruppe und ordnet ihr Geschäft mit Magnetprodukten neu. Sie bringt Produktion und Vertrieb ihrer Bänder, Kassetten und Disketten in eine neue Tochtergesellschaft, die BASF Magnetics GmbH, ein.

Die BASF übernimmt das Synthesewerk Schwarzheide AG in der Niederlausitz. Die neue BASF-Tochter, die als BASF Schwarzheide GmbH firmiert, stellt Polyurethan-Grundprodukte und Spezialitäten her. In den folgenden zehn Jahren werden rund zwei Milliarden Mark in die Sanierung, Modernisierung und Erweiterung des Standorts investiert. Im Rahmen einer "Ansiedlungsinitiative" lassen sich seit 1998 auch Fremdfirmen am Standort nieder, die im Verbund mit der BASF Schwarzheide GmbH arbeiten.
Foto: Haupttor des Synthesewerks Schwarzheide im Jahr 19991 und 1996
Haupttor des Synthesewerks Schwarzheide im Jahr 1991 und 1996



zum Seitenanfang

Die Wintershall AG vereinbart mit dem sowjetischen Konzern Gazprom, dem größten Gasproduzenten der Welt, die gemeinsame Vermarktung von Erdgas aus der UdSSR. Dazu gehören Planung, Bau und Betrieb neuer Erdgasfernleitungen und Erdgasverteilernetze sowie der gemeinsame Vertrieb von Erdgas in Westeuropa. Im Rahmen dieser Aufgabe investiert die Wintershall über vier Milliarden Mark in den Bau der "Mitte-Deutschland-Anbindungsleitung" (MIDAL), die "Sachsen-Thüringen-Erdgasleitung" (STEGAL) sowie den Erdgasspeicher Rehden.

In Ludwigshafen nimmt die BASF 1991 ein neues Ökologie-Labor in Betrieb. Seine Aufgaben umfassen unter anderem biologisch-ökologische und umweltanalytische Untersuchungen von Einzelsubstanzen, Produktionen und Abwässern.

Das Ende des Kohlezeitalters: Die Kohlezeche Auguste Victoria in Marl, die seit 1907 die BASF mit Kohle belieferte, wird an die Ruhrkohle AG verkauft.

In Nanjing wird 1992 die erste Anlage der BASF in China eingeweiht, die in Eigenregie geplant und mit einem chinesischen Partner gebaut wurde. Sie produziert ungesättigte Polyesterharze (UP-Harze), die vor allem im Boots- und Behälterbau eingesetzt werden. Weitere Anlagen, die in Gemeinschaftsunternehmen mit chinesischen Partnern errichtet werden, folgen in den kommenden Jahren.

In Yokkaichi, Japan, wird eine Anlage zur Produktion von Tetrahydrofuran (THF) und Polytetrahydrofuran (PolyTHF) gebaut. Diese Produkte sind Ausgangsstoffe für Kunststoffe und elastische Spandex-Fasern - beispielsweise zur Herstellung von hochwertigen Strumpfhosen und Freizeitbekleidung.

Die Kali und Salz AG (K+S) fusioniert 1993 mit der Mitteldeutschen Kali AG zur Kali und Salz GmbH. An deren Stammkapital hält K+S 51 Prozent, 49 Prozent liegen bei der Treuhandanstalt. Die Fusion ermöglicht standortübergreifende Rationalisierungen und Strukturanpassungen für die jetzt gesamtdeutsche Kaliindustrie. Im Zuge der Weiterentwicklung ihres Portfolios trennt sich die BASF bis zum Ende der 1990er Jahre von ihrer Mehrheitsbeteiligung.

Die BASF verleiht auf Beschluss des Vorstands erstmals einen "BASF-Innovationspreis". Er soll sichtbar machen, dass das Unternehmen Innovationen einen hohen Stellenwert einräumt und innovative Mitarbeiter besonders anerkennt. 1993 wird der Preis für die Entwicklung des Getreidefungizids Opus und der Paliocrom-Effektpigmente vergeben.

Die BASF Antwerpen nimmt 1994 einen neuen Steamcracker in Betrieb. Mit einem Investitionsvolumen von 1,3 Milliarden Mark ist der Cracker die größte Anlage, die bis zu diesem Zeitpunkt gebaut wurde. Der Steamcracker vervollständigt den Produktverbund und sichert die Eigenversorgung mit petrochemischen Rohstoffen.

1995 weiht die BASF ihren neuen Standort Altamira in Mexiko ein. Produziert werden dort zunächst Dispersionen, Prozesschemikalien, Styropor und Farbstoffe. Der neue Standort zeichnet sich durch seine günstige Lage im NAFTA-Raum aus.

Jürgen Strube (geb. 1939, Vorstandsvorsitzender von 1990 bis 2003) bei der Hauptversammlung 1996: "In Asien wachsen wir am stärksten, ganz einfach deshalb, weil die Konjunkturmusik hier besonders laut und mitreißend spielt. Wir werden dabei mitspielen und wollen auch künftig einen Platz in der ersten Stimme einnehmen. Das sehen auch unsere Kunden nicht anders und bauen ebenfalls ihre Position in China, Korea und Indien auf. Für uns bedeutet das nicht nur die Chance, die BASF durch frühen Einstieg im asiatischen Markt ganz vorn stabil zu verankern, sondern es bedeutet auch die Verpflichtung, unsere wichtigsten Kunden beim Aufbau ihres Asiengeschäftes nicht allein zu lassen."

Altamira
Im mexikanischen Altamira errichtet die BASF einen modernen Produktionsstandort mit günstiger Lage im NAFTA-Raum.


In Kuantan, Malaysia, plant die BASF zusammen mit dem malaiischen Staatsunternehmen PETRONAS eine der weltweit größten Anlagen zur Produktion von Acrylmonomeren. Die neue Anlage ist auch Grundstein für einen BASF-Verbundstandort in Kuantan. Fast gleichzeitig geht die BASF in China ein weiteres Großprojekt an: Zusammen mit ihrem Kooperationspartner SINOPEC plant sie den Aufbau eines petrochemischen Verbundstandortes in Nanjing.

Ihr Geschäft mit Pflanzenschutzmitteln stärkt die BASF weiter durch eine Akquisition: Von der Sandoz AG erwirbt sie einen Teil des weltweiten Geschäfts mit Maisherbiziden. Damit steigert die BASF ihren Umsatz mit Pflanzenschutzmitteln insbesondere in Nordamerika, dem weltweit bedeutendsten Markt für Herbizide.

Mit der Markteinführung des Mehltau-Fungizids Brio gelingt der Durchbruch zu einer völlig neuen fungiziden Wirkstoffklasse: den Strobilurinen.

Die BASF gründet zusammen mit Hoechst das Joint-Venture Targor, in das beide Unternehmen 1997 ihr Geschäft mit dem Kunststoff Polypropylen einbringen. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Mainz, Produktionsstandorte finden sich in Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien, Frankreich und Spanien.

Auf dem BASF-Gelände in Ludwigshafen wird das Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk (GuD-Anlage) angefahren. Die mit Erdgas betriebene Anlage der RWE Aktiengesellschaft kann gleichzeitig Dampf und elektrischen Strom erzeugen und erreicht eine Energienutzung von fast 90 Prozent.

Die BASF-LYNX Bioscience AG erhält in sehr kurzer Zeit die Zustimmung der Behörden, in Heidelberg ein gentechnisches Labor zu betreiben, und nimmt erste Arbeiten mit genetisch veränderten Mikroorganismen auf. Vier Jahre später wird das Unternehmen umbenannt in Axaron Bioscience. Die BASF bleibt weiterhin der größte Anteilseigner.

Die koreanische Unternehmensgruppe KOHAP übernimmt die weltweiten Magnetbandaktivitäten der BASF.

Die BASF Corporation, New Jersey/USA, und die FINA Inc., Dallas, Texas/USA, beginnen 1998 gemeinsam in Port Arthur, Texas, den Bau des weltweit größten Steamcrackers auf Naphtha-Basis. Der Steamcracker entsteht auf dem Raffineriegelände der FINA und wird von der BASF betrieben. Seit ihrer Inbetriebnahme im Dezember 2001 versorgt die Anlage über Pipelines die Verbundstandorte der BASF in Freeport, Texas, und Geismar, Louisiana, mit Propylen und Ethylen sowie anderen Grundprodukten.

Zusammen mit Shell gründet die BASF die Elenac als Gemeinschaftsunternehmen zur Ethylenproduktion. 1999 beschließen BASF und Shell, die Firmen Elenac, Targor und Montell zu einem Joint-Venture für Polyolefine unter dem Namen Basell zusammenzuführen.

Die Börsennotierung der BASF-Aktie wird von der Nennbetragsaktie (à 5 und 50 DM) auf die nennbetragslose Stückaktie umgestellt. Damit wird die spätere Umstellung des Grundkapitals auf den Euro erleichtert.

Die BASF ist eines von 16 Gründungsmitgliedern der Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft", die im Februar 1999 ins Leben gerufen wird. Die beteiligten Unternehmen bringen als Geste der Versöhnung finanzielle Mittel in diese humanitäre Stiftung ein, um noch lebenden ehemaligen Zwangsarbeitern und anderen Geschädigten des NS-Regimes zu helfen. Darüber hinaus sollen über einen "Zukunftsfonds" Projekte zur Völkerverständigung gefördert werden. Neben ihrer humanitären Zielsetzung strebt die Stiftungsinitiative einen umfassenden, dauerhaften Rechtsfrieden für alle Unternehmen an, der auch ihre ausländischen Mutter- bzw. Tochterunternehmen einbezieht. Die BASF zahlt 110 Millionen Mark in den Fonds ein. Nach intensiven Verhandlungen wird am 17. Juli 2000 die Abschlusserklärung zur Gründung der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" unterzeichnet.

Forschung beim Joint-Venture SunGene in Gatersleben
BASF Plant Science: Forschung beim Joint-Venture SunGene in Gatersleben (Sachsen-Anhalt)
 
Zusammen mit ihrem schwedischen Partner, dem Saatguthersteller Svalöf Weibull, gründet die BASF ein eigenes Unternehmen für die Forschung auf dem Gebiet der Pflanzenbiotechnologie: die BASF Plant Science. An dem neuen Unternehmen ist die BASF mit 85 Prozent, Svalöf Weibull mit 15 Prozent beteiligt. Das Unternehmen betreibt weltweit Forschung bei den beiden Partnern, in verschiedenen Joint-Ventures sowie in Forschungskooperationen mit Universitäten. Durch dieses Engagement sollen neue Geschäftsfelder im Agrar- und Ernährungsbereich erschlossen werden, wie beispielsweise Pflanzen, die unempfindlicher gegen Kälte oder Trockenheit sind oder Omega-3-Fettsäuren zum Schutz vor Herzkreislauferkrankungen enthalten.

Nach dreijähriger Entwicklungszeit stellt die BASF als eines der ersten Unternehmen der chemischen Industrie die sogenannte "Ökoeffizienz-Analyse" vor. Diese neue Methode ermöglicht es, den Lebensweg eines Produktes oder Herstellungsverfahrens von der "Wiege bis zur Bahre" zu analysieren und somit Ökonomie und Ökologie miteinander in Einklang zu bringen. Erfasst werden der Verbrauch von Rohstoffen und Energie, Emissionen und die verschiedenen Möglichkeiten der Wiederverwendung und Entsorgung von Produkten. Falls ein Produkt sich als nicht ökoeffizient oder optimierbar erweist, werden Alternativen gesucht.

Eine Konfektionierungsanlage für Ultramid und Ultradur geht in Pasir Gudang, Malaysia, in Betrieb. Sechs Jahre später wird die jährliche Produktionskapazität von 30.000 Tonnen auf 45.000 Tonnen erweitert.

2000 vereinbart die BASF mit der American Home Products Corporation (AHP) die Übernahme des Pflanzenschutzgeschäfts der AHP. Die BASF verdoppelt so den Umsatz ihres weltweiten Geschäfts im Bereich Pflanzenschutz.

Am 7. Juni werden zum ersten Mal BASF-Aktien an der New York Stock Exchange (NYSE) gehandelt. Damit ist BASF jetzt auch am größten Finanzplatz der Welt präsent.

In Kuantan, Malaysia, dem ersten BASF-Verbundstandort in Asien, nehmen die ersten Anlagen die Produktion auf. Mit seinen drei Wertschöpfungsketten (Acrylmonomere, Oxoalkohole und Butandiol) ist der Verbundstandort in Kuantan wichtiger Bestandteil der strategischen Ausrichtung der BASF in der Region Asien und Pazifik.

Die BASF und ihr Kooperationspartner SINOPEC erhalten von der chinesischen Regierung grünes Licht für den Bau eines petrochemischen Verbundstandortes in Nanjing. Durch dieses Projekt, dessen Grundsteinlegung 2001 erfolgt, wird die BASF zum größten ausländischen Chemieinvestor in China. Unter Verwendung modernster Technologie wird das Joint-Venture auf dem 220 Hektar großen Werksgelände am Jangtse-Fluss in Nanjing einen Steamcracker sowie neun Downstream-Anlagen bauen und betreiben.

Zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit legt die BASF ihre Textilfarben-Aktivitäten mit denen der DyStar zusammen, einem Joint-Venture zwischen Bayer und Hoechst. Mit dem für die Jeans-Färbung benötigten Farbstoff Indigo und der Palette an Küpen-, Dispersions- und Reaktivfarbstoffen wird das bisherige DyStar-Sortiment komplettiert. Die neue DyStar Textilfarben GmbH&Co. Deutschland KG mit Hauptsitz in Frankfurt wird damit zum weltgrößten Anbieter für Textilfarben. Der Anteil der BASF beträgt 30 Prozent, Bayer und Hoechst halten jeweils 35 Prozent.

Abbott Laboratories Inc., lllinois/USA, übernimmt zum März 2001 das Pharmageschäft der BASF.

Durch den Erwerb des Vitamingeschäfts der Takeda Chemical Industries Ltd., Japan, wird die BASF zum zweitgrößten Vitaminhersteller der Welt.

F500-Anlage in Schwarzheide
F500-Anlage in Schwarzheide
Eine Produktionsanlage für F500, dem neuen Pflanzenschutzwirkstoff gegen Pilzkrankheiten, der sich in Produkten wie Opera‚ Cabrio und Comet findet, geht im September 2001 in Schwarzheide in Betrieb.

Als eines der ersten Unternehmen gründet die BASF im Juni 2001 einen Nachhaltigkeitsrat. Er sorgt gruppenweit für die Umsetzung des Leitbildes der nachhaltig zukunftsverträglichen Entwicklung, Sustainable Development.

Unter dem Motto "Fit for the Future" tritt im Juli 2001 eine neue Organisationsstruktur der BASF in Kraft. Mit 38 regionalen und zehn globalen Geschäftseinheiten wird die Kundennähe weiter verbessert und die Marktpräsenz gestärkt.

BASF gehört im Juli 2002 zu den Gründungsmitgliedern der Initiative "Global Compact" der Vereinten Nationen. Unter dem Dach der Initiative arbeiten Nichtregierungsmitglieder (NGOs), Unternehmen, internationale Wirtschafts- und Arbeitnehmervertretungen sowie Wissenschaft und Politik gemeinsam an verantwortungsbewussten Wachstumsstrategien. Mit der Unterzeichnung verpflichtet sich die BASF, Prinzipien des Global Compact aus den Bereichen Menschenrechte, Arbeits- und Umweltschutz zu fördern und umzusetzen. Des Weiteren führt die BASF im Rahmen des Global Compact Partnerschaftsprojekte mit Akteuren des öffentlichen Sektors und/oder NGOs durch.

In Shanghai, China, entsteht ein integrierter Produktionskomplex für Polytetrahydrofuran (PolyTHF) und Tetrahydrofuran (THF). Die neue Anlage wird mit 60.000 Jahrestonnen PolyTHF die größte Anlage weltweit sein. PolyTHF ist ein wichtiger Bestandteil bei der Herstellung von EIastomerfasern für den Textilbereich.

Mit der Ellba Eastern (Pte.) Ltd., einem 50:50-Joint-Venture von Shell und BASF, geht in Singapur die größte Anlage zur Produktion von Styrol und Propylenoxid in Asien in Betrieb.

Die BASF stärkt ihre Stellung als Weltmarktführer im Bereich Acrylsäure und Folgeprodukte durch die Inbetriebnahme der weltweit größten Produktionsanlage für Superabsorber in Antwerpen.


zum Seitenanfang

Unter dem Motto "Standort Zukunft hier & jetzt!" startet in Ludwigshafen das Standortprojekt. Es hat die Sicherung und strategische Weiterentwicklung des ältesten BASF-Standortes zum Ziel. Ein wichtiges Kennzeichen ist die Einsetzung eines Werksleiters für den Standort Ludwigshafen. Nach drei Jahren Laufzeit wird das Projekt 2005 erfolgreich abgeschlossen. Das Kostenniveau des Produktionsstandortes Ludwigshafen wird dauerhaft um 480 Millionen Euro pro Jahr gesenkt.

In Hamina, Finnland, geht eine neue Anlage für Polymerdispersionen in Betrieb, in der vor allem Streichfarbenbinder für die Papierindustrie in einem abwasserfreien Verfahren hergestellt werden. Hamina ist der nördlichste Produktionsstandort der BASF.

Am Standort Ludwigshafen wird 2003 ein neues Logistikzentrum in Betrieb genommen. Es ist Europas größtes Chemieterminal zum optimierten Versand verpackter Produkte und löst rund 50 kleinere Außenlager in Ludwigshafen und Mannheim ab. Damit wird die Region um 25.000 Lkw-Durchfahrten pro Jahr entlastet.

Durch den Erwerb des Insektizids Fipronil sowie ausgewählter Fungizide zur Behandlung von Saatgut von Bayer CropScience stärkt die BASF ihr Produktportfolio im Bereich Pflanzenschutz weiter.

BASF übernimmt von Honeywell, USA, das Geschäft mit technischen Kunststoffen. Im Gegenzug gibt das Unternehmen seine Polyamidfaser-Aktivitäten an Honeywell ab.

Mann in Russland steht an Öl-Pipeline
Gas für Europa: Über 5.000 Kilometer legt das russische Gas aus Sibirien zurück.
Der weltgrößte Erdgasproduzent Gazprom, Russische Föderation, und die BASF-Tochter Wintershall gründen das Joint-Venture Achimgaz. Das Gemeinschaftsunternehmen soll Erdgas fördern, das im Urengoy-Feld in Westsibirien lagert.

In Ludwigshafen wird eine neue World-scale-Anlage zur Herstellung hochreiner Methansulfonsäure in Betrieb genommen. Das vor allem in der Elektronikindustrie verwendete Produkt wird nach einem neuen, von der BASF entwickelten Verfahren hergestellt, das nahezu emissionsfrei arbeitet.

Zum ersten Mal gibt die BASF langfristige und weltweit gültige Umwelt- und Sicherheitsziele bekannt und berichtet über die Zielerreichung.

Dr. Jürgen Hambrecht (geb. 1946, Vorstandsvorsitzender seit 2003) 2004 zur weiterentwickelten Strategie des Unternehmens: "Unserem Weg haben wir einen Namen gegeben: BASF 2015. An vier strategischen Leitlinien wird künftig jeder von uns seine tägliche Arbeit ausrichten:
  • Wir verdienen eine Prämie auf unsere Kapitalkosten.
  • Wir helfen unseren Kunden erfolgreicher zu sein.
  • Wir bilden das beste Team der Industrie.
  • Wir wirtschaften nachhaltig für eine lebenswerte Zukunft.
BASF ist 'The Chemical Company'. Mit BASF 2015 werden wir das weltweit führende Unternehmen der chemischen Industrie bleiben. Mit diesem Versprechen und Anspruch gehen wir selbstbewusst in die Zukunft. Unsere Marke, unser neu gestaltetes Logo und das neue Designkonzept sind Ausdruck dieser weiterentwickelten Strategie."

Die BASF erwirbt Foam Enterprises, USA, und verstärkt damit ihre Polyurethan-Systeme für Hartschaumanwendungen, die unter anderem für die Dach- und Wandisolierung, für Tiefkühlräume, den Bootsbau und Sanitäranwendungen genutzt werden.

Im rumänischen Sighisoara startet die BASF-Tochter Wintershall die Gasförderung gemeinsam mit Romgaz. Die Fördergemeinschaft strebt eine tägliche Produktion von 300.000 Kubikmetern Erdgas an.

Der BASF-Schaumstoff "Basotect" wird unter anderem als Meister Proper Magischer Schmutzradierer von Procter & Gamble auf den europäischen Markt gebracht. Für die hervorragende Zusammenarbeit und Innovationsfähigkeit wird die BASF von Procter & Gamble ausgezeichnet.

Am Standort Ludwigshafen nimmt die BASF ihre neue World-scale-Anlage für Citral mit einer Kapazität von 40.000 Jahrestonnen in Betrieb. Das Feinchemie- Zwischenprodukt bildet den Ausgangsstoff für die Herstellung der Vitamine A und E, für Carotinoide sowie Aromachemikalien.

BASF, Bayer und Hoechst verkaufen ihre Beteiligung am Frankfurter Textilfarbstoff-Hersteller DyStar an den Finanzinvestor Platinum Equity, USA.
Foto: Fabrik in China, im Vordergrund ein Teil der Belegschaft
Im Januar 2005 liefert BASF-YPC Co. Ltd. die ersten 20 Tonnen Methylacrylat an Kunden aus.



Im Januar 2005 erwirbt die BASF von der Merck KgaA, Deutschland, das weltweite Geschäft mit Elektronikchemikalien. Damit wird die BASF ein führender Anbieter von Elektronikchemikalien für die rasch wachsende Halbleiter- und Flachbildschirmindustrie.

Die BASF beginnt mit dem Aufbau eines regionalen Shared Service Center in Kuala Lumpur, Malaysia. Dieses übernimmt Dienstleistungen in den Bereichen Finanz- und Rechnungswesen, Informationstechnologie und Personal für BASF-Gruppengesellschaften in 15 Ländern der Region Asien, Pazifischer Raum. In Berlin startet die BASF den Aufbau des europäischen Shared Service Center, der BASF Services Europe GmbH.

Gemeinsam mit acht weiteren Unternehmen gründet die BASF die "Wissensfabrik - Unternehmen für Deutschland". Ihre beiden Schwerpunkte sind Bildung und die Förderung von Existenzgründern.

Die BASF ist das angesehenste Chemieunternehmen der Welt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des US-amerikanischen Wirtschaftsmagazins "Fortune".

Die BASF und Shell Chemicals verkaufen ihr 50:50-Joint-Venture Basell, einen weltweit führenden Hersteller von Polyolefinen.

Das neue, hocheffiziente Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk am Standort Ludwigshafen geht offiziell ans Netz.

Zusammen mit dem chinesischen Unternehmen SINOPEC weiht die BASF ihren neuen integrierten Verbundstandort in Nanjing, China, ein. Ein Steamcracker und neun nachgeschaltete Anlagen haben planmäßig den Betrieb aufgenommen. Der neue Standort stellt bis dahin die größte Einzelinvestition der BASF in ihrer Geschichte dar. Die Gesamtinvestitionen beider Partner betragen 2,9 Milliarden US-Dollar. Schon im Juli 2006 unterzeichnen BASF und SINOPEC eine Vereinbarung über 500 Millionen US-Dollar zur Erweiterung des Standortes Nanjing.

Die Bauarbeiten für die Nordeuropäische Gaspipeline (NEGP) beginnen. Damit nimmt das von Gazprom, BASF und E.ON gegründete deutsch-russische Gemeinschaftsunternehmen North European Gas Pipeline Company seine Arbeit auf.

Die BASF ergänzt ihr Portfolio. Ziel ist der Erwerb von Geschäften, die noch stärker kundenorientiert sowie innovations- und wachstumsgetrieben sind:

Die Akquisition der Engelhard Corporation, USA, im Juni 2006 ist die größte Übernahme in der Unternehmensgeschichte der BASF. Durch den Zusammenschluss der beiden Unternehmen wird die BASF ein weltweit führender Anbieter im dynamisch wachsenden Katalysatorenmarkt und wird gleichzeitig in Wachstumsmärkte wie Spezialpigmente expandieren.

Von der Degussa AG, Deutschland, übernimmt die BASF deren weltweites Bauchemie-Geschäft. Dazu gehören Produktionsstandorte und Vertriebszentren in über 50 Ländern sowie ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Trostberg, Deutschland.

Außerdem schließt die BASF die Übernahme des Harzspezialisten Johnson Polymer ab und ergänzt damit ihr Harzportfolio um wasserbasierte Technologie und verstärkt die Marktpräsenz des Unternehmens vor allem in Nordamerika.

Testzentrum für Katalysatoren in Union, New Jersey, USA. Durch die Integration von Engelhard in die BASF sollen die einzigartigen Erfahrungen und Technologien beider Unternehmen in vollem Umfang genutzt werden.
Die BASF eröffnet ihr erstes Forschungszentrum für Nanotechnologie in Asien. Bis zum Jahr 2008 sollen 13 Millionen Euro in das neue Zentrum in Singapur fließen.

Toray BASF PBT Resin Sdn. Berhad, ein 50:50-Joint-Venture der BASF Aktiengesellschaft und Toray Industries Inc., Japan, nimmt am Verbundstandort Kuantan, Malaysia, planmäßig seine Worldscale-Anlage für die Produktion von Polybutylenterephthalat (PBT) in Betrieb.

BASF, Huntsman sowie ihre chinesischen Partner feiern die Inbetriebnahme des integrierten Produktionskomplexes für Isocyanate im Chemiepark Shanghai, China. Es handelt sich um das zweitgrößte Investitionsprojekt der BASF in China. Die Isocyanate MDI und TDI sind wichtige Vorprodukte bei der Herstellung von Polyurethanen.

Die BASF und The Dow Chemical Company legen den Grundstein für die Produktion von Propylenoxid (PO) auf Basis von Wasserstoffperoxid (HP) in der weltweit ersten HPPO-Anlage am BASF-Standort in Antwerpen, Belgien. Propylenoxid ist ein wichtiges Vorprodukt für die Polyurethan-Industrie.

Die BASF wird erneut in den renommierten Climate Leadership Index aufgenommen. Dieser Index beinhaltet Unternehmen, die sich durch besondere Leistungen im Umgang mit dem Klimawandel und bei der Verringerung von Treibhausgasen auszeichnen.


zum Seitenanfang


zurück zurück Menü
Publikationen & Daten
Download
Die Jahre 1965 - 2006
Diese Seite drucken

Bild-Galerie zu dieser Epoche (Link öffnet in neuem Fenster)
  Copyright  2008   BASF SE