 |
Auf dieser Seite:
GTZ-Studie: Standort Nanjing vorbildlich
•
Neuer bioabbaubarer Kunststoff auf Basis nachwachsender Rohstoffe
•
250. Ökoeffizienz-Analyse durchgeführt
•
"Best in Class" beim Klimaschutz
•
Als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet
•
Erstes Drei-Liter Haus in Korea eingeweiht
•
BASF Corporation erhält "Best Sustainable Practice Award"
•
BASF Brasilien: Vorbild für gesellschaftliche Verantwortung
•
Aufnahme in den Innovest Nanotechnology Index
•
Tagung zum Thema Nachhaltige Chemie
| |
Newsletter |
 |
Januar 2006 |


|
 |
Über Projekte, Konferenzen, Workshops und andere Neuigkeiten zum Thema "Sustainability und die BASF" berichtet zwei bis drei mal im Jahr unser Newsletter.
Möchten Sie den Newsletter kostenlos per Mail erhalten? Dann können Sie sich hier anmelden.
|

GTZ-Studie: Standort Nanjing vorbildlich


 |
 |
 |
In seiner Rede betonte Georg Kell (Global Compact), die Bedeutung und den Modellcharakter der Studie. |
Der neue BASF-YPC-Standort in Nanjing/ China übertrifft in den Bereichen Gesundheit und Sicherheit die internationalen Standards. Darüber hinaus werden Arbeitsplätze in der Region geschaffen und gesichert. Dies ist das Ergebnis einer unabhängigen Studie, welche die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) im Auftrag der BASF zwischen Januar und September 2005 durchgeführt hat. Ziel der Studie war es, den wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Einfluss des neuen BASF-Verbundsstandortes auf die Stadt Nanjing und die umgebende Region zu messen.
Wie bewerten Stakeholder die Ergebnisse der Studie? Dazu hat die BASF Ende 2005 zunächst einen Workshop in Nanjing durchgeführt. Außerdem wurde die Studie im Rahmen einer Konferenz mit dem Titel "Does Foreign Direct Investment lead to Sustainable Development?" in Shanghai vorgestellt und u.a. mit Vertretern von UN-Organisationen, Weltbank und WWF diskutiert.
http://www.basf.de/ADI

|

 |

Neuer bioabbaubarer Kunststoff auf Basis nachwachsender Rohstoffe


BASF hat erstmals einen bioabbaubaren Kunststoff auf Basis nachwachsender Rohstoffe entwickelt. Der Kunststoff Ecovio® besteht zu 45% aus Polymilchsäure, einem Material, das aus Mais gewonnen wird. Der bereits etablierte bioabbaubare Kunststoff Ecoflex®, der auf petrochemischer Basis hergestellt wird, bildet die zweite Komponente des Produkts. Zu den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Ecovio® zählen zum einen die Herstellung flexibler Tragetaschen und diverser Verpackungen. Durch Einarbeitung weiterer Komponenten können aus Ecovio® jedoch auch Handy-Gehäuse oder Joghurtbecher gefertigt werden. Die globale Markteinführung von Ecovio® ist für 2006 geplant. In den kommenden fünf Jahren wird mit einem Wachstum des weltweiten Marktes für bioabbaubare Kunststoffe von jährlich mehr als 20% gerechnet.
BASF hat das Thema nachwachsende Rohstoffe als Top-Issue zur Nachhaltigkeit identifiziert und signalisiert damit die besondere Relevanz der Thematik für das Unternehmen heute und in Zukunft.
http://www.corporate.basf.com/de/sustainability/presse/pm.htm?pmid=2071

|

 |

250. Ökoeffizienz-Analyse durchgeführt


Das Düngemittel ENTEC® 26 der Firma COMPO, das einen Nitrifikationshemmer der BASF enthält, ist ökoeffizienter als andere getestete Dünger. Dies ist das Ergebnis der 250. Ökoeffizienz-Analyse, die vom Expertenteam der BASF seit Einführung der Methode im Jahr 1996 durchgeführt worden ist.
Der Nitrifikationshemmer bewirkt, dass der Boden weniger gedüngt werden muss. ENTEC® 26 halbiert die Emissionen des Treibhausgases Lachgas (N2O), das beim Prozess der Nitrifikation freigesetzt wird und eine 300 Mal schädlichere Wirkung auf die Ozonschicht aufweist als Kohlendioxid (CO2). Auch die Grundwasserbelastung wird durch den Nitrifikationshemmer deutlich reduziert.
Ziel der Ökoeffizienz-Analyse ist es, für BASF-Kunden optimal anzuwendende Produkte mit einer guten Umweltperformance zu ermitteln. Dabei wird der gesamte Produktlebenszyklus, vom Rohstoffabbau bis zur Entsorgung nach dem Gebrauch, betrachtet. Rund 15% der durchgeführten Ökoeffizienz-Analysen wurden im Auftrag externer Kunden erstellt.
Die Ergebnisse der Ökoeffizienz-Analysen werden von unabhängigen Instituten wie dem Öko-Institut Freiburg, dem TÜV Rheinland oder der Michigan Technological University begutachtet und zertifiziert.
http://www.basf.de/oekoeffizienz

|

 |

"Best in Class" beim Klimaschutz


Für ihre Strategie im Umgang mit den Herausforderungen des Klimawandels ist die BASF vom "Carbon Disclosure Project" (CDP) als "Best in Class" geehrt und erneut in den "Climate Leadership Index" aufgenommen worden. Das CDP ist eine Initiative von 155 institutionellen Investoren mit einem Fondvolumen von insgesamt 21 Billionen Dollar, das sich für die Offenlegung der Treibhausgas-Emissionen von Unternehmen einsetzt. Jedes Jahr wählt das CDP 60 von 500 Unternehmen danach aus, wie sie mit den Chancen und Risiken des Klimawandels umgehen.
Mit der Auszeichnung würdigte das CDP die Erfolge der BASF bei der Reduzierung von Treibhausgas- Emissionen. 1990-2002 hatte das Unternehmen die Klimagas-Emissionen pro Tonne Verkaufsprodukt um 61% gesenkt. Bis 2012 soll eine weitere Senkung von zehn Prozent erreicht werden.
http://www.basf.de/nachhaltiges_investment

|

 |

Als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet
 Im September 2005 wurde der BASF das Grundzertifikat zum Audit "Beruf und Familie" der gemeinnützigen Hertie-Stiftung verliehen.
Das Audit für die Vergabe des Grundzertifikats betrachtet neben dem bestehenden Angebot auch die in Zukunft geplanten Aktivitäten des Unternehmens zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. BASF ist daher bestrebt, die bestehenden Angebote zu überprüfen und schrittweise weiterzuentwickeln.
Der Bau einer zweiten Kinderkrippe für die Betreuung von Kindern im Alter von sechs Monaten bis zu drei Jahren, die intensive Förderung von Teilzeit und die Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen sind einige der anvisierten Ziele.
Die BASF wird in einem jährlichen Bericht an die Hertie-Stiftung die Fortschritte bei der Umsetzung der Ziele dokumentieren. Nach erfolgreicher Re-Auditierung in drei Jahren erhält die BASF dann das endgültige Zertifikat.
www.basf.de/de/ag_news/presse/pm.htm?pmid=1953

|

 |

Erstes Drei-Liter Haus in Korea eingeweiht


BASF Company Ltd. hat am 7. Dezember 2005 das erste Drei-Liter Haus in Korea eingeweiht. Es wurde in Zusammenarbeit mit FuelCellPower Inc. und Daemlin Industrial Co., Ltd. errichtet. Die BASF trug zu diesem Projekt ihr hocheffizientes Isolierungsmaterial Neopor® sowie das Latentspeichermaterial Micronal®, bei und stellte zudem ihr umfassendes Know-how im Bereich energiesparendes Bauen zur
Verfügung. Das Drei-Liter Haus ist ein zukunftsorientiertes und umwelt-freundliches Gebäudekonzept. Die Nutzung energieeffizienter Bautechnologien, Isolationsmaterialien und Brennstoffzellen ermöglicht es, den Ölverbrauch im Haus auf nur 3 Liter pro Quadratmeter und Jahr zu senken.
http://corporate.basf.com/de/sustainability/service/regionen/asien/

|

 |

BASF Corporation erhält "Best Sustainable Practice Award"


Die Ökoeffizienz-Analyse der BASF wurde auf der Jahreskonferenz des Sustainable Buildings Industry Council (SBIC) in Washington D.C. mit dem "Best Sustainable Practice Award" ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird für herausragende Innovationen und Beiträge zur nachhaltigen Gebäudegestaltung verliehen, und würdigte damit den Beitrag des Bewertungstools zu nachhaltigem Gebäudedesign.
Wie Nachhaltigkeit bei der Baugestaltung konkret erreicht werden kann, zeigt die BASF in dem von ihr errichteten Near Zero Energy Home in Paterson, New Jersey modellhaft auf. Hier wird Bauträgern und Hauseigentümern demonstriert, wie modernste Technologien und Materialien energieeffizientes Bauen bei gleichzeitiger Steigerung der Ästhetik und Beständigkeit des Gebäudes ermöglichen.
http://www.sustainability.basf.com/de/sustainability/presse/

|

 |

BASF Brasilien: Vorbild für gesellschaftliche Verantwortung
 Ende November wurde die BASF vom "Exame Magazine" zum "Model in Social Responsibility" gekürt. Bereits zum zweiten Mal in Folge hat das führende Wirtschaftsmagazin Brasiliens die BASF als einziges Chemieunternehmen in seine Auswahlliste zur Nachhaltigkeit aufgenommen. In dem Auswahlverfahren stellten über 200 Unternehmen mehr als 1000 Maßnahmen aus dem Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) dar. Zur Auswahljury gehörten unter anderem hochrangige Vertreter des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP) sowie des brasilianischen Planungsministeriums.
Die Jury würdigte mit dieser Auszeichnung vor allem das Engagement der BASF in der Stiftung Espaço ECO, Lateinamerikas erstem Zentrum für Ökoeffizienz, das Mitte letzten Jahres in São Bernardo do Campo eingeweiht wurde. Im Rahmen von Espaço ECO stellt die BASF in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) sowie lokalen Partnern Firmen aus ganz Südamerika ihre Expertise und Technologie auf den Gebieten Ökoeffizienz, Umwelterziehung und Aufforstung zur Verfügung.
http://corporate.basf.com/de/sustainability/service/regionen/suedamerika/

|

 |

Aufnahme in den Innovest Nanotechnology Index
 BASF ist in den "Innovest Nanotechnology Index" aufgenommen worden, einen Index von 15 Unternehmen, die zu einer verantwortungsvollen Entwicklung der Nanotechnologie beitragen. Der Index wurde von der New Yorker Firma Innovest Strategic Value Advisors erstellt, die Investment Research für Finanzmärkte durchführt. Innovest bewertet für den Index 200 börsennotierte und 100 nicht börsennotierte Unternehmen danach, wie sie der öffentlichen Risikowahrnehmung begegnen und wählt die 15 Besten aus. Beurteilt werden Maßnahmen zur Abwendung von Risiken durch Produktstrategien, Risikomanagement und Produktverantwortung. Die BASF hat besonders gute Resultate im Bereich Produktverantwortung erzielt.
http://www.basf.de/nachhaltiges_investment

|

 |

Tagung zum Thema Nachhaltige Chemie


Am 30. und 31. Januar 2006 veranstaltet die Evangelische Akademie in Tutzing zusammen mit dem Umweltbundesamt Berlin, der Sektion Angewandte Umweltforschung der Universität Freiburg sowie mit dem BASF Kompetenzzentrum Umwelt, Sicherheit und Energie die Tagung zum Thema "Nachhaltige Chemie. Erfahrungen und Perspektiven". Anhand von ausgewählten Praxisbeispielen sollen wesentliche Punkte der nachhaltigen Chemie erörtert und sich daraus ergebende Herausforderungen diskutiert werden. Gastvorträge, unter anderem auch von BASF-Experten, sollen dazu beitragen, Potenziale, Hemmnisse und Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Chemie aufzuzeigen und Ansatzpunkte für eine nachhaltige Entwicklung zu ermitteln.
Kontakt: satzger@ev-akademie-tutzing.de, Tel. 08158/251-126, www.ev-akademie-tutzing.de
Kontakt:
Dr. Brigitte Dittrich-Krämer
BASF SE
Sustainability Center
|

|

 |
|
 |
|
|