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April 2004 |


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Über Projekte, Konferenzen, Workshops und andere Neuigkeiten zum Thema "Sustainability und die BASF" berichtet drei mal im Jahr unser Newsletter.
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FDI-Konferenz


Mehr als 200 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft kamen Ende Januar in Berlin auf einer internationalen Konferenz zusammen, die die BASF gemeinsam mit der Brasilianischen Botschaft, der OECD und der evangelischen Akademie Loccum veranstaltete. Im Mittelpunkt stand das Thema Auslandsdirektinvestitionen (Foreign Direct Investment, FDI) und deren Bedeutung als Impulsgeber für nachhaltige Entwicklung. Außenminister Joschka Fischer ordnete die Thematik der "unternehmerischen Verantwortung" in den Kontext der großen Fragen der Weltpolitik ein. Eggert Voscherau stellvertretender Vorstandsvorsitzender betonte, dass die BASF in den letzten Jahren fast drei Milliarden Euro in Schwellenländer investiert hat. José Artur Denot Medeiros, Botschafter von Brasilien schilderte die Situation aus der Sicht eines Schwellenlandes, in das erhebliche Anteile an Auslandsdirektinvestitionen fließen. Mit Oded Grajew, dem Präsidenten des Institutos Ethos aus São Paulo meldete sich ein Mitbegründer des Weltsozialforums zu Wort. In vier Themenforen diskutierten die Teilnehmer die Frage nach Handlungsmöglichkeiten transnationaler Unternehmen bei Investitionen im Ausland anhand von Fallbeispielen. http://www.sustainability.basf.com/de/sustainability/oekonomie/fdi/konferenz-berlin.htm
BASF führt Schulungen zu Compliance und SD durch Seit März 2004 ist für alle neu eingestellten AT-Mitarbeiter und Hochschulabsolventen die Teilnahme an einem Workshop zu den Themen Grundwerte und Leitlinien der BASF-Gruppe, Nachhaltigkeit und Compliance verbindlich vorgeschrieben. Dazu wurde eigens ein eintägiges Seminar konzipiert, in dem die Teilnehmer die vielfältigen Dimensionen dieser Themen kennenlernen und für deren Bedeutung sensibilisiert werden. An Fallbeispielen werden Dilemmasituation und mögliche Lösungsstrategien exemplarisch durchgespielt.

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Unternehmensbericht 2003 der BASF mit neuem Konzept


Der Unternehmensbericht der BASF-Gruppe enthält in diesem Jahr erstmals ökonomische, ökologische und soziale Aspekte der Unternehmenstätigkeit kompakt in einem Report. An zahlreichen Beispielen belegt der Bericht, wie die BASF nachhaltiges Wirtschaften in ihren Geschäftsprozessen umsetzt. Im vergangenen Jahr hatte die BASF erstmals globale Umweltziele veröffentlicht. Diese Ziele sind langfristig angelegt, doch bereits jetzt sind erste Erfolge zu verzeichnen: Die Treibhausgas-Emissionen pro Tonne Verkaufsprodukt konnten gegenüber 2002 um 7,2% reduziert werden. Die Zahl der Arbeitsunfälle mit Ausfalltagen verringerte sich um 27% gegenüber dem Vorjahr. http://www.basf.de/unternehmensbericht

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Vorteile von Kraftstoff-Additiven durch Ökoeffizienz-Analyse bestätigt


Kraftstoffadditive schützen bestimmte Motorenteile und halten sie sauber. Dadurch reduziert sich der Kraftstoffverbrauch und ein vorzeitiger Verschleiß des Motors wird vermieden. Ein Flottentest zeigte, dass bei Additivierung mit einem BASF-Hochleistungsadditiv im Vergleich zu unadditiviertem Kraftstoff ein Kraftstoffminderverbrauch von bis zu zwei Prozent über die gesamte Fahrzeugflotte gemessen wurde. Die umfassende Betrachtung durch eine Ökoeffizienz-Analyse zeigte die Umweltvorteile von Kraftstoff-Additiven über den gesamten Lebensweg. Durch Additivierung werden in Europa ca. 2,5 Millionen Tonnen Kraftstoff und damit 7 Millionen Tonnen CO2 jährlich eingespart. Der Einsatz ist auch ökonomisch von Vorteil, da die Einsparungen bei den Kraftstoffkosten deutlich über den Additivkosten liegen. http://www.media.basf.com/basfcorp/img/produkte/innovationen/felder/ mobilitaet/d/Charts_HrEichenauer.pdf

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Studie von Observatório Social über BASF in Brasilien
 Observatório Social ist eine brasilianische Initiative, die das Verhalten multinationaler Unternehmen in Bezug auf die Einhaltung internationaler Kernarbeitsnormen beobachtet und untersucht. Im Herbst 2003 erstellte Observatório Social in Zusammenarbeit mit der BASF in Brasilien eine Fallstudie. Die Studie untersuchte die Arbeitnehmerbeziehungen bei BASF Brasilien vor dem Hintergrund der Global Compact Prinzipien zu Arbeitsstandards. Das Ergebnis zeigte, dass die BASF die vier entsprechenden Prinzipien einhält und darüber hinaus Verbesserungen umsetzt. Die Studie wurde beim Global Compact Learning Forum im Dezember 2003 in Belo Horizonte, Brasilien, vorgestellt. http://www.globalcompact.org/ -> Learning / Case Studies List / -> Studie: "BASF and the Implementation of the Labour Principles (English)" (2004/02/26)
BASF Indien beteiligt sich an Korruptionsbekämpfung Mit dem Projekt "Korruptionsbekämpfung im öffentlichen Leben" will BASF Indien der Korruption entgegenwirken. In Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden wurde eine Broschüre, "Leitfaden zur Korruptionsbekämpfung" herausgegeben, die sich vor allem an Bürgerinnen und Bürger wendet. Ziel des "Millions Minds Project" ist es, eine Million Menschen in Indien für das Thema zu sensibilisieren. Darüber hinaus wurden alle Beschäftigten in Indien eingeladen, der BASF-Initiative PAC ("People against corruption") beizutreten. Auch eine in ganz Indien geschaltete Plakatkampagne des Kriminalamts gegen Korruption, wurde unterstützt. http://www.corporate.basf.com/en/sustainability/service/regionen/asien/040130.htm

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Business Council for Sustainable Development in China gegründet
 BASF East Asia gehört zu den 11 Gründungsmitgliedern des China Business Council for Sustainable Development (CBCSD), der sich im Januar in Peking gebildet hat. Sein Ziel ist die Implementierung von Sustainable Development in der chinesischen Wirtschaft. Die Mitglieder bekennen sich zur Förderung von Sustainable Development durch Umweltschutz, Corporate Responsibility, Wirtschaftswachstum und soziale Gerechtigkeit. In Foren sollen Kooperation, Austausch und gegenseitiges Lernen gefördert werden. Der CBCSD gehört zum Netzwerk des World Business Council for Sustainable Development (WBCSD), das über 160 Unternehmen aus mehr 30 Ländern und 20 verschiedenen Industriebranchen verbindet. http://www.sustainability.basf.com/en/sustainability/service/regionen/asien/040116.htm http://www.wbcsd.org/plugins/DocSearch/details.asp?type=DocDet&DocId=MzY2MQ
BASF in Pakistan erhält Preis für Chancengleichheit im Unternehmen Die BASF in Pakistan ist mit einem Preis für die Gleichbehandlung von Frauen und Männern im Unternehmen ausgezeichnet worden. Der Preis wurde von der "Alliance Against Sexual Harassment" (AASHA) und dem "Workers Employers Bilateral Council of Pakistan" vergeben. Bei der BASF umgesetzte Maßnahmen zur Chancengleichheit waren u.a. Gleichbehandlung bei der Rekrutierung, Förderung im Beruf und gleiches Entgelt. Die BASF Pakistan hat eine eigene Anlaufstelle für Frauenangelegenheiten geschaffen. Außerdem kann ein Fahrdienst genutzt werden, der die Frauen sicher zur Arbeit und wieder nach Hause bringt. Die Mitarbeiterinnen sind zudem über die Arbeitnehmervertretung an wichtigen Entscheidungen des Unternehmens beteiligt. http://www.corporate.basf.com/en/sustainability/service/regionen/asien/031217.htm

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Nachrichten


Wahrnehmung von Umweltrisiken in zwei Industriestädten Die Universität Newcastle hat in einer vergleichenden Studie die Wahrnehmung von Umweltqualität und Umweltrisiken an zwei Industriestandorten in Großbritannien und Deutschland verglichen. Grangemouth und Ludwigshafen sind Städte, die um große petrochemische Industriestandorte gewachsen sind, BP und BASF. Die Bewohner von Grangemouth sind ihrer Industrie gegenüber weitaus misstrauischer als die Ludwigshafener. In Ludwigshafen ist das Vertrauen in die Industrie generell noch sehr verwurzelt, eine Abnahme ist jedoch festzustellen. www.ncl.ac.uk/geps/research/soc/current/kulturelles.htm, www.agf.org.uk./pubs/pdfs/1294brochure.pdf
Ökologische und soziale Kriterien bei der Projektfinanzierung Bei der Finanzierung von Staudämmen, Kraftwerken, Pipelines und anderen Großprojekten über 50 Millionen Euro, müssen die Kreditnehmer von nun an nachweisen, dass bestimmte ökologische und soziale Kriterien eingehalten werden.
20 große, internationale Banken haben sich verpflichtet, fortan die sogenannten Äquator-Prinzipien bei der Vergabe von Krediten einzuhalten. Diese Kriterien wurden zusammen mit der Weltbanktochter IFC entworfen und entsprechen im Wesentlichen den Öko- und Sozialstandards der Weltbank. Darunter fallen so sensible Themen wie die Umsiedlung von Menschen etwa beim Bau von Staudämmen und der Gebrauch gefährlicher Substanzen wie Zyankali bei der Goldgewinnung. Auch gehören zu den Kriterien der "Schutz der Gesundheit, kulturellen Eigentums und gefährdeter Spezies" sowie die "Auswirkung auf die einheimische Bevölkerung". http://www.equator-principles.com/

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