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Dezember 2003 |


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Über Projekte, Konferenzen, Workshops und andere Neuigkeiten zum Thema "Sustainability und die BASF" berichtet drei mal im Jahr unser Newsletter.
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BASF erneut im Dow Jones Sustainability Index


Zum dritten Mal in Folge wurde die BASF-Aktie in den Dow Jones Sustainability World Index (DJSI World) aufgenommen. Damit gehören wir auch dieses Jahr wieder zu den 10% der Unternehmen, die außer im Dow Jones Global Index auch im Dow Jones Sustainability Index vertreten sind. Die Auswahl erfolgte über ein umfangreiches Rating. Bewertet wurde, wie die Unternehmen mit den Chancen und Risiken umgehen, die sich aus der Nachhaltigkeit ergeben. Gute Noten erhielt die BASF in den Bereichen Risiko- und Krisenmanagement, Umweltpolitik, Produktverantwortung, Stakeholder Engagement und Nachhaltigkeitsberichterstattung. Die DJSI Indizes gehören zu den weltweit renommiertesten Nachhaltigkeitsindizes. Fast 2,2 Milliarden Euro an Geldanlagen werden zurzeit auf Basis der DJSI Indizes verwaltet. http://www.sam-group.com/d/about/1331.cfm
Propylencarbonat: Ökoeffizientes Lösemittel für die Drahtlack-Produktion
Lackierte Drähte werden u. a. in Elektromotoren, Transformatoren oder elektrischen Messgeräten benötigt. Das für Drahtlackierung häufig verwendete Lösemittel Kresol wurde in einer Ökoeffizienz-Analyse mit Propylencarbonat verglichen. Im Rohstoff- und Energieverbrauch unterscheiden sich beide Lösemittel nur geringfügig. Ein wesentlicher Vorteil von Propylencarbonat gegenüber Kresol ist ein geringeres Toxizitätspotenzial. Außerdem wird beim Einsatz von Kresol mehr Co-Lösemittel (Solvent Naphtha) benötigt. Da die Gesamtkosten beider Alternativen gleich sind, ist Propylencarbonat durch die geringere Umweltbelastung ökoeffizienter. Für diese Analyse hat BASF eine Software, den sogenannten Ökoeffizienz-Manager entwickelt, der es den Kunden ermöglicht die Ökoeffizienz mit firmenbezogenen Daten eigenständig zu ermitteln. http://www.basf.de/de/sustainability/oekoeffizienz/

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Europäischer Kongress "Stadt der Zukunft" in Ludwigshafen


Die Stadt Ludwigshafen, die Wohnungsunternehmen LUWOGE und GAG und die BASF AG veranstalteten vom 8. - 9. September den international besetzten Kongress "Stadt der Zukunft". Mehr als 300 Teilnehmer aus 20 Ländern diskutierten Themen wie die Zukunft der europäischen Städte oder Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Hauptrednerin war Dr. Anna Tibaijuka, Under-Secretary General der UN und Executive Director UN-HABITAT. Auf dem Kongress wurden zahlreiche Projekte auf kommunaler und internationaler Ebene vorgestellt z.B. das Ludwigshafener Brunckviertel mit dem 3-Liter-Haus oder die europäische Inititative SUREURO, die auf dem Gebiet der nachhaltigen Sanierung von Nachkriegswohnungen tätig ist. Auch neue Visionen wie der Energiepass für Gebäude, ähnlich dem von Kühlschränken, wurden auf dem Kongress diskutiert. http://www.stadtderzukunft.net/; http://www.unhabitat.org/; http://www.europolis.org/; http://www.sureuro.com/
Spatenstich für neues Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk (GuD) auf dem BASF-Werksgelände
Auf dem Werksgelände der BASF in Ludwigshafen haben die Arbeiten für ein zweites Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk (GuD) begonnen. Das Kraftwerk, das von der Siemens Power Generation errichtet wird, arbeitet nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Durch eine kombinierte Erzeugung von Dampf und Strom kann eine Energienutzung von 90% erreicht werden. Ab Ende 2005 wird das Kraftwerk, in das die BASF 240 Millionen Euro investiert, die Produktionsanlagen der BASF mit 440 Megawatt Strom und 650 Tonnen Dampf pro Stunde versorgen. 500 000 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr können so ab 2006 vermieden werden. http://www.basf.de/de/corporate/news/presse/-systemdoc_news.htm?doc_id=1225141
Vom Rückstand zum Ersatzbrennstoff
Durch die Veränderung von Zu- und Ableitungen kann aus Abfall Rohstoff werden. Die Isophytol-Fabrik auf dem BASF-Gelände in Ludwigshafen hat über 20 Nebenproduktströme aus ihren Reinigungsstufen auf ihre thermische Verwertbarkeit hin überprüft. Ein hochkalorischer, heizölähnlicher Ersatzbrennstoff wird jetzt an Stelle von zugekauftem Erdgas eingesetzt. Was früher Abfall war, ist jetzt Wertstoff und dadurch werden Rohstoffe gespart. Die Investitionen von 1,3 Millionen Euro für neue technische Einrichtungen und Rohrleitungen werden durch geringere Entsorgungs- und Transportkosten sowie den Wert des Ersatzbrennstoffs wieder eingespart.

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Leserbefragung zum BASF Nachhaltigkeitsbericht


Eine Leserumfrage zum im Juli publizierten Umweltbericht hat gezeigt, dass die BASF Nachhaltigkeitsberichterstattung bei den Lesern sehr gut ankommt. Besonderes Interesse wurde an den Themen Klima-, Verbraucher- und Gesundheitsschutz, Produktdeklaration, verantwortliches Handeln des Unternehmens als Bürger, sowie den Aktivitäten der BASF in Forschung / Entwicklung gezeigt. Dass die BASF auch Defizite offen benennt, unterstreicht in den Augen der Befragten die Glaubwürdigkeit der Berichte. Zur Veranschaulichung der Unternehmensaktivitäten, befürworteten 60% die Integration von Fallstudien in die Berichterstattung. Bei der optischen Gestaltung wurde das Design der Berichte gelobt, aber auch der Wunsch nach einem anderen Abbildungsstil geäußert. 40% sind bereit, sich stärker durch Online-Angebote über die BASF zu informieren. Die BASF wird die Anregungen aufgreifen und in die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsberichterstattung einfließen lassen.
BASF der Global Business Coalition on HIV/AIDS beigetreten
Das Hauptanliegen der GBC ist die Verbesserung der Anzahl und der Qualität von AIDS-Programmen auf Unternehmensebene. GBC erforscht neue Möglichkeiten für Firmen und unterstützt die Entwicklung ihrer Anti-AIDS-Strategien. Außerdem ermuntert sie Regierungen, die internationale Gemeinschaft und den NGO-Sektor mit Unternehmen zu koalieren. GBC wurde bereits 1997 gegründet. Heute sind mehr als 120 Firmen Mitglied und haben sich verpflichtet, an den Zielen von GBC mitzuwirken. Die BASF ist 2003 beigetreten. http://www.businessfightsaids.org/members_companies.asp
Partnerschaftsprojekt mit NGO in Brasilien
Im Rahmen der weltweiten Neuausstattung der BASF mit Dell Computern spendete die BASF S.A., ihre bisherigen Geräte der Nichtregierungsorganisation "Committee for Democracy in Information Technology" (CDI). Seit 1995 setzt sich CDI für die soziale Integration benachteiligter Jugendlicher ein. Durch Computerkurse verbessert sie deren Chancen, an der Informationsgesellschaft teilzuhaben und einen Arbeitsplatz zu erhalten. In verschiedenen Kommunen gründet sie Computerschulen, die dann von den Kommunen selber getragen werden. 2002 hat BASF 339 Computer und über 1000 weitere EDV-Elemente gespendet, mit denen 26 neue Schulen eröffnet werden konnten. Auch 2003 konnten 219 Notebooks und zahlreiche weitere Geräte gespendet werden. http://www.basf.de/en/sustainability/regionen/suedamerika/docs/031110.htm

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BASF Pudong gewinnt den "Modell Unit of Pudong New Area" Preis


BACC (BASF Colorants & Chemicals Co., Ltd.) in Shanghai/China hat in diesem Jahr zum ersten Mal den "Modell Unit of Pudong New Area" Preis gewonnen. Die Kommunalregierung in Pudong vergibt die Auszeichnung an ausländische Direktinvestoren, die sich besonders um Nachhaltigkeit bemühen. Den Preis hat BACC für ein gutes Firmenmanagement, hervorragende Produkte, eine ausgezeichnete Firmenkultur sowie stabile ökonomische Indikatoren erhalten. Besonders hervorgehoben wurden die Umweltschutzanstrengungen, die guten nachbarschaftlichen Beziehungen und die kontinuierliche Schulung von Mitarbeitern zur Arbeitssicherheit.

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Nachrichten
 Econsense-Dialogpapier
Gemeinsam mit seinen Mitgliedern hat econsense ein Dialogpapier erarbeitet, welches sich mit den für Unternehmen zentralen Handlungsfeldern einer Nachhaltigen Entwicklung befasst. Das Papier fokussiert auf vier "Blickpunkte": 1. Globale Märkte - Globale Vernetzung 2. Umwelt - natürliche Lebensgrundlagen sichern 3. Demografie als Wirtschaftsfaktor - Chancen für die Köpfe von heute und morgen eröffnen 4. Gelebte Nachhaltigkeit in Unternehmen Das "Dialogpapier" versteht econsense als "lebendes" Arbeitspapier, das Anregungen für die Nachhaltigkeitsdiskussion gibt, das überprüft und ergänzt werden soll. http://www.econsense.de/de/papiere/Dialogpapier_deutsch.pdf
Global Stakeholder-Report 2003 von Kohtes-Klewes
Die Kommunikationsagentur ECC Kohtes-Klewes hat die Ergebnisse der weltweiten Befragung der Leser von Nachhaltigkeitsberichten, ihren Stakeholder- Report 2003 vorgelegt. Es zeigte sich, dass "Menschenrechte" das wichtigste Einzelthema in der Erwartung aller Stakeholdergruppen sind. Wirtschaftsbezogene Themen werden dagegen weniger erwartet, ebenso wie Corporate Citizenship. Wenn ein zusammenhängender, managementorientierter Ansatz erkennbar ist, verlieren die Einzelthemen für die Leser an Bedeutung. Dabei sind den Stakeholdern knappe, sachliche Berichte lieber als Hochglanzbroschüren. Insgesamt können, nach Einschätzung der Studie, die Unternehmen bei den Stakeholdern mehr Verständnis erwarten, wenn sie ihre wirtschaftlichen Intentionen für ihr nachhaltiges Handeln offen legen. http://www.kohtes-klewes.de/
Arbeitsunfälle in der deutschen chemischen Industrie auf Tiefstand
Ein neuer historischer Tiefstand bei Arbeitsunfällen wurde nach Angaben des VCI 2002 erreicht: Es gab so wenig Arbeitsunfälle in der Chemiebranche wie noch nie. 7,35 Unfälle je eine Million Arbeitsstunden wurde registriert. 1980 war die Zahl noch rund drei mal so hoch.
Kinderbetreuung zahlt sich aus
In einer Analyse für das Bundesfamilienministerium hat die Prognos AG Basel ermittelt, dass Investitionen in Kinder- und Familienfreundlichkeit für Unternehmen rentabel sind. Die dadurch erreichten Einsparungen sind höher als der Aufwand. Die BASF-Tochter Wintershall AG in Kassel bietet bereits seit 2 Jahren das Kinderhaus "KIWI" auf dem Werksgelände an. Es bietet Platz für 60 Kinder zwischen 6 Monaten und 12 Jahren und ist täglich 11 Stunden geöffnet. Für ihre familienfreundliche Personalpolitik hat die Wintershall AG nun als eines der wenigen Unternehmen in Deutschland das Audit-Zertifikat "Beruf & Familie" der gemeinnützigen Hertie-Stiftung erhalten. http://www.wintershall.de/www/wintershall-web/wintershall.nsf/ContentByKey/PSII-523HTW-DE-p

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In eigener Sache
 Vielen Dank für die rege Beteiligung an unserer Online-Umfrage zum Newsletter und die vielen lobenden und auch kritischen Rückmeldungen die wir auf diesem Weg erhalten haben. Die Umfrage unter Nutzern des Newsletters bescheinigt dieser Publikation eine hohe Akzeptanz. Die meisten Leser haben ein berufliches Interesse für Sustainable Development und wollen sich informieren, was die BASF auf diesem Gebiet leistet. Der Newsletter wird als informative, glaubwürdige und aktuelle Informationsquelle gesehen. Potenzial bietet nach ihrer Ansicht eine umfangreichere Nutzung von Beispielen und eine aufwändigere Verlinkung der Themen mit anderen Seiten. Durch das große Interesse an BASF- Aktivitäten wird der Newsletter sehr ausführlich gelesen. Die behandelten Themen treffen auf Zufriedenheit, trotzdem wünschen sich viele umfangreichere Informationen zu SD-Aktivitäten der BASF in Europa und ausführlichere Beispiele, möglichst mit Bildern. Die Behandlung von Sustainable Development durch die BASF wird keinesfalls als PR-Aktion verstanden, sondern als notwendige Aufmerksamkeit gegenüber diesem Thema. Die Redaktion freut sich weiterhin über jedes Feedback. Wir versuchen Ihre Anregungen und Hinweise zu berücksichtigen und hoffen auch in Zukunft auf eine kritische, gewogene Leserschaft.

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