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Transportunfälle
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Sicherheit durch Prüfungen und Schulungen
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Schnelle Hilfe bei Unfällen

Die Erwartungen der Kunden an unsere Logistik sind klar: Das bestellte Produkt soll in der gewünschten Menge und Qualität pünktlich geliefert werden. Eine wichtige Bedingung hierfür ist, dass das Produkt sicher transportiert, gelagert und umgeschlagen wird. Zugleich nehmen wir damit unsere gesellschaftliche Verantwortung für unsere Produkte auf ihrem Weg zum Kunden wahr.
Unserem Ziel der Reduktion von Transportunfällen sind wir im vergangenen Jahr näher gekommen. Im Jahr 2007 gab es 0,28 Transportunfälle pro 10.000 Transporte (2006: 0,45). Dieser Wert basiert auf den von unseren Logistikpartnern gemeldeten Unfällen. Durch eine Verbesserung unserer Datenbasis können wir ab 2008 auch über die Häufigkeit von Produktaustritten bei Transporten berichten.

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Transportunfälle
 pro 10.000 Transporte (Reduktion zu Basisjahr 2003: -50 %)

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Die deutliche Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr führen wir darauf zurück, dass unsere kontinuierlichen Prüfungen und Bewertungen Wirkung zeigen. Um unsere Erfolge dauerhaft zu sichern, bedarf es jedoch weiterhin erheblicher Anstrengungen. Wir engagieren uns besonders stark in aufstrebenden Wirtschaftsregionen, in denen die nötige Infrastruktur erst aufgebaut wird. Aus diesem Grund schreiben wir unser Ziel zur Transportsicherheit ins Jahr 2020 fort. Wir setzen auf globale Standards, eine leistungsfähige Organisation und verlässliche Logistikpartner. Die existierenden Regeln und Vorschriften zur Transport- und Distributionssicherheit (TDS) haben wir 2007 in einer gruppenweiten BASF-Richtlinie zusammengefasst. Sie regelt unter anderem Verantwortlichkeiten, Anforderungen und Bewertungsmethoden.
Ebenfalls eine wichtige Rolle spielen unsere Gefahrgutbeauftragten. Sie sorgen dafür, dass bei allen Transporten interne, nationale und internationale Vorschriften eingehalten werden. Wenn es zu einem Unfall kommt, sammeln sie alle Informationen und werten sie aus. Ihre Berichte helfen uns, Strategien und Maßnahmen zu entwickeln, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden.

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Sicherheit durch Prüfungen und Schulungen
 Intern prüfen und bewerten wir unsere Leistungen kontinuierlich anhand eines global abgestimmten Verfahrens. Auch die Zusammenarbeit mit unseren externen Logistikdienstleistern ist auf Sicherheit ausgerichtet. Um die Leistungen unserer Spediteure beurteilen zu können, nutzen wir anerkannte Bewertungssysteme wie das Safety Quality Assessment System (SQAS). Das Überprüfungssystem wurde unter der Leitung des europäischen Chemieverbands (CEFIC) entwickelt und gibt unter anderem Aufschluss über den Ausbildungsstand der Speditionsmitarbeiter, Reaktion bei Unfällen oder die Ausrüstung der Fahrzeuge.
In Asien hat BASF bereits 2005 ein ähnliches System zur Überprüfung von Transportfirmen eingeführt, das „Road Safety Assessment“ (RSA). 2007 haben wir in China erreicht, dass unabhängige Prüfer die dortigen Spediteure bewerten und dass die Ergebnisse branchenweit genutzt werden können. Unter der Schirmherrschaft des Verbandes internationaler chemischer Unternehmen in China wurde ein Pendant des europäischen SQAS eingeführt. Um den Ausbau der Transportsicherheit in der gesamten Region Asien, Pazifischer Raum weiterhin voranzutreiben, veranstaltet die BASF seit Oktober 2007 spezielle Roadshows, unter anderem in Thailand, Malaysia, Japan und Korea.
Die Sicherheits- und Qualitätsbetrachtung von Seetransporten mit Tankschiffen ist global durch das „Chemical Distribution Institute“ (CDI) organisiert. Unabhängige Spezialisten beurteilen den Zustand, die Ausrüstung und den Betrieb der Schiffe. Als CDI-Mitglied wertet BASF diese Sicherheitsberichte aus und entscheidet auf dieser Grundlage, welche Tankschiffe für den Transport eingesetzt werden.

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Schnelle Hilfe bei Unfällen
 Wenn sich beim Transport von Chemikalien einmal ein Unfall ereignet, gilt es, schnell und gezielt zu reagieren. Daher sind wir in Netzwerken aktiv, die im Notfall Informationen anbieten und Hilfe leisten. Dazu gehören das deutsche Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem (TUIS) und die internationale ICE-Initiative (International Chemical Environmental). Darüber hinaus verfügen wir über ein internationales System aus BASF-Notfalltelefonen und Gefahrenabwehrleitstellen, das wir weiter ausbauen wollen. Diese Systeme bestehen insbesondere in Europa sowie Nord- und Südamerika und werden durch regelmäßige Übungen optimiert. Zudem arbeiten wir daran, diese Netzwerke auch in Asien aufzubauen.

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