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Auf dieser Seite:
Energie der Zukunft
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Ressourcen im Verbund nutzen
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Energieversorgung für Produktionsstandorte sichern
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Erneuerbare Energien
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Nachwachsende Rohstoffe einsetzen
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CO2-Minderung durch Wärmedämmung

Energie der Zukunft
 Als weltweit führendes Unternehmen einer energieintensiven Branche hängt unser Erfolg von einer langfristig gesicherten Versorgung mit Energie und Rohstoffen wie Öl, Naphtha und Gas ab. Da die fossile Rohstoffbasis begrenzt ist, setzen wir uns für eine nachhaltige Energie-politik ein. Dabei behalten wir die Interessen unserer Wirtschaftsstandorte im globalen Wettbewerb stets im Blick.
Die nachhaltige Effizienzsteigerung von Energie- und Rohstoffnutzung hat bei uns erste Priorität. Schon heute leisten wir einen dreifachen Beitrag zur Ressourcenschonung: durch eine hocheffiziente Produktion und Energieversorgung an unseren Verbundstandorten, durch innovative Produkte und Verfahren sowie durch den Ersatz fossiler durch nachwachsende Rohstoffe, wo immer dies sinnvoll ist.

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Ressourcen im Verbund nutzen
 Die Energiekosten können bei chemischen Produkten bis zu 60% der Herstellkosten ausmachen. Schon deswegen ist ein effizienter Verbrauch in unserem eigenen Interesse. Weltweit setzen wir an großen Produktionsstandorten auf das Verbundkonzept, das Produktion und Energiebedarf auf intelligente Weise miteinander verknüpft: Primärenergieträger werden sowohl als Rohstoff als auch für die Strom- und Dampf-erzeugung optimal genutzt. Entstehende Prozesswärme wird nicht an die Umwelt abgegeben, sondern steht den Betrieben als Energie zur Verfügung (siehe Energiebilanz-Grafik). Ohne den Wärmeverbund hätte der Gesamtenergieverbrauch zur Strom- und Dampferzeugung in den Kraftwerken in der BASF-Gruppe rund 4,4 Millionen Tonnen Rohöläquivalent betragen, also zirka 56% mehr. Der Verbund ist eine unserer herausragenden Stärken, um Ressourcen effizient zu nutzen. Er ist für uns deshalb ein entscheidender Erfolgsfaktor im Wettbewerb und trägt dazu bei, die Umwelt zu schonen.

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Energieversorgung für Produktionsstandorte sichern
 Wir setzen zunehmend auf Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerke (GuD), die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung arbeiten. Diese besonders effizienten Anlagen zur Energie-versorgung sind mit einem Gesamtwirkungsgrad von nahezu 90% Spitzenreiter der industriell nutzbaren Energieumwandlung. Weltweit verfügt BASF derzeit über sechzehn dieser Anlagen. Partnerfirmen an BASF-Standorten betreiben weitere sieben Gasturbinenanlagen mit Dampfauskopplung, die vor allem unserer Versorgung dienen. Im Juni 2005 haben wir unser neues GuD-Kraftwerk in Ludwigshafen in Betrieb genommen. Es verringert nun die CO2-Emissionen um mehr als 500.000 Tonnen pro Jahr.

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Erneuerbare Energien
 Unsere Standorte sind auf eine hohe Versorgungssicherheit zu wettbewerbsfähigen Energiepreisen angewiesen, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können. Erneuerbare Energien können uns unabhängiger machen von den fossilen Rohstoffen. Zudem ist ihre Nutzung CO2-neutral. Damit erneuerbare Energien einen dauerhaften Platz in unserem Energiemix einnehmen können, müssen sie wettbewerbsfähig sein und ohne Subventionen bestehen. Wesentliche Voraussetzung dafür ist eine deutliche Verstärkung der Energieforschung.

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Nachwachsende Rohstoffe einsetzen
 Wir ersetzen fossile durch nachwachsende Rohstoffe immer dort, wo es unter technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten sinnvoll ist.
Ein Beispiel dafür ist unsere Kooperation mit dem Forschungsteam von Professor Robin Rogers an der University of Alabama/USA. Gemeinsam erforschen wir das Lösen und Verarbeiten von Cellulose mit ionischen Flüssigkeiten. Als nachwachsender Rohstoff ist sie von großer Bedeutung, aber für eine erweiterte Nutzung fehlten bislang geeignete Lösemittel. Durch den Einsatz unserer ionischen Flüssigkeiten lassen sich erstmals echte Lösungen von Cellulose in technisch nutzbarer Konzentration herstellen und Prozesse vereinfachen.
Im Bereich Kunststoffe haben wir 2006 einen biologisch abbaubaren Kunststoff auf Basis eines nachwachsenden Rohstoffs eingeführt: Ecovio®. Er besteht zu 45% aus Polymilchsäure, die aus Mais gewonnen wird. Die andere Komponente ist unser bioabbaubarer Kunststoff Ecoflex®, der auf petrochemischer Basis hergestellt wird. Damit kann die BASF als weltweit führender Anbieter von bioabbaubaren Kunststoffen ihre Position weiter ausbauen.

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CO2-Minderung durch Wärmedämmung
 Energieeffizienz im Gebäudebestand ist ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit. Ein Drittel des Gesamtverbrauchs fossiler Ressourcen wird in Deutschland allein für das Heizen von Wohnungen aufgewandt. Mit modernen Dämmstoffen aus der Chemie kann der Energie-verbrauch von Wohnhäusern wirtschaftlich um mehr als 70 Prozent gesenkt werden. Würden in Deutschland alle Altbauten entsprechend saniert, könnten damit bis zu 90 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Das entspricht einem Drittel des deutschen Anteils am Kyoto-Ziel. 

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