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Partnerschaften für Klimaschutz |

BASF ist als erstes deutsches Unternehmen bereits 2002 in den Klimafonds der Weltbank eingetreten. Der "Community Development Carbon Fund“ (CDCF) investiert in Projekte in Entwicklungsländern, die Klimagasemissionen mindern und gleichzeitig einen Beitrag zur Entwicklung leisten. BASF beteiligt sich an diesem Fonds mit 2,5 Millionen US$.

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Die Projekte des CDCF werden als „Clean Development Mechanism“ (CDM) im Rahmen des Kyoto-Protokolls anerkannt. Unternehmen können auf diese Weise ihre CO2-Reduktionsverpflichtungen auch in Entwicklungsländern erbringen. Die Teilnehmer erhalten im Gegenzug zertifizierte Emissionsrechte für Klimagase, die seit 2005 im Rahmen des europäischen EU-Emissionshandelssystems anerkannt werden.
Eines der ersten Projekte startete 2004 in Honduras. In der Stadt La Esperanza wurde ein Laufwasserkraftwerk errichtet, das rund 40.000 Bewohner der Region zuverlässig mit Strom versorgt. Dieses Projekt ermöglicht eine CO2-Reduktion von 720.000 Tonnen CO2-Äquivalente in 21 Jahren, da fossile Brennstoffe vermieden und ersetzt werden. Des weiteren belebt das neue Kraftwerk die regionale Wirtschaft, da die Stromspannung weniger schwankt und die Produktion einheimischer Unternehmen nicht mehr unterbrochen wird. Außerdem wurden durch das Kraftwerk 30 Arbeitsplätze geschaffen.
Ein weiteres Projekt wird derzeit entwickelt. In Äthiopien sollen 15.500 Hektar Wald wiederaufgeforstet werden. Dadurch sollen die Wasserqualität für die Menschen verbessert und Bodenerosionen vermieden werden. Außerdem will man eine höhere Biodiversität und mehr Arbeitsplätze schaffen. In den nächsten zehn Jahren sollen dank dieses Projekts 5 Millionen Tonnen CO2 weniger in die Atmosphäre gelangen.

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