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Als erstes Unternehmen weltweit hat BASF im Februar 2008 eine umfassende CO2-Bilanz vorgelegt. In der Bilanz werden CO2-Einsparungen, die man mit BASF-Produkten und -Verfahren erzielt, den Emissionen aus der Rohstoffgewinnung, Produktion sowie Entsorgung der Produkte gegenübergestellt. Das Ergebnis der Untersuchung, das auch extern durch ein Gutachten des Öko-Instituts Freiburg bestätigt wurde: BASF-Produkte sparen rund dreimal so viele klimarelevante Gase ein, wie durch die Herstellung und Entsorgung aller BASF-Produkte freigesetzt werden.
Die CO2-Bilanz zeigt zum ersten Mal nicht nur die Emissionen aus der BASF-Produktion, sondern bezieht zugleich die Emissionen aus der Rohstoffversorgung und den Vorprodukten sowie die Entsorgung aller Produkte mit ein. Darüber hinaus haben wir die Lebenswege von 90 repräsentativen Produkten untersucht, durch deren Einsatz in Endprodukten der Ausstoß von CO2-Emissionen deutlich verringert wird.
"Der Klimawandel ist eine der zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen", sagt Dr. Ulrich von Deessen, Klimaschutzbeauftragter der BASF SE. "Wir stellen uns dieser Herausforderung und bieten vielfältige Lösungen, die zum Schutz des Klimas beitragen."

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Längerfristig soll der Faktor 3 beibehalten oder sogar verbessert werden. Diese positive CO2-Bilanz wird nur dadurch möglich, dass man nicht nur die eigenen CO2-Emissionen reduziert, sondern auch den Kunden hilft, CO2 einzusparen. Dr. Harald Schwager, Mitglied des Vorstandes der BASF SE, sagt hierzu: "Unsere Produkte helfen unseren Kunden, CO2 zu sparen - sei es im Wohnungsbau, in Automobilen oder in der industriellen Produktion. Insgesamt lassen sich durch unsere Produkte somit weltweit über 250 Millionen Tonnen CO2 sparen."
Um den Faktor 3 halten zu können oder sogar zu verbessern, investiert BASF in innovative Technologien und Materialien für einen nachhaltigen Klimaschutz. Rund 400 Millionen Euro pro Jahr, über ein Drittel der gesamten Forschungsausgaben, wenden wir für Energieeffizienz, Klimaschutz, Ressourcenschonung und nachwachsende Rohstoffe auf. In unseren Forschungsprojekten arbeiten wir beispielsweise an Materialien für die nächste Generation von Solarzellen. Ebenso forschen wir an Pflanzen, die als nachwachsende Rohstoffe dienen.

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