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23.06.2005: Erstes Kompetenzzentrum für Ökoeffizienz in Lateinamerika eröffnet |

- Espaço ECO berät Unternehmen bei der Durchführung von Ökoeffizienz-Analysen
- Erster Vertrag mit dem brasilianischen Unternehmen Braskem unterzeichnet

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Erstes Kompetenzzentrum für Ökoeffizienz in Lateinamerika eröffnet |
Die Stiftung Espaço ECO, Lateinamerikas erstes Zentrum für Ökoeffizienz im brasilianischen São Bernardo do Campo, ist gestern offiziell eröffnet worden. In enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) sowie lokalen Partnern wird die BASF Unternehmen aus ganz Südamerika Expertise und Technologie auf den Gebieten Ökoeffizienz, Umwelterziehung und Aufforstung anbieten.
"Alle beteiligten Partner tragen dazu bei, die Zukunft in einer nachhaltigen Weise zu formen, indem sie ihr Wissen und ihre Technologien an private Unternehmen und öffentliche Einrichtungen im MERCOSUR weitergeben", so Dr. Rolf Dieter Acker, Präsident der BASF S.A., bei der Eröffnung.
"Mit dieser neuen Einrichtung werden wir unseren Kunden mehr als nur innovative Lösungen in Umweltfragen zur Verfügung stellen. Wir werden mit Ihnen die 140jährige Erfahrung der BASF teilen," ergänzt Rui Goerck, Leiter Regional Business Unit Coatings & Decorative Paints Solutions SA und Präsident der Espaço ECO Stiftung.

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"Für die GTZ ist es nicht nur eine neue Erfahrung, die Espaço ECO Stiftung ist eine Chance unsere Aktivitäten in Lateinamerika zu verstärken," so Doris Thurau, Leiterin des GTZ-Büros in Brasilien. "Der Austausch von Technologie und Know-how im Bereich Sustainable Development wird vor allem dazu beitragen, die Lebensqualität in dieser Region zu verbessern." BASF und GTZ sind sowohl finanziell als auch durch Einbringen von Sachmitteln und Know-how an der Stiftung beteiligt.
Ökoeffizienz-Studien ermöglichen es den Kunden der Stiftung, ihre strategischen Entscheidungsprozesse erheblich zu optimieren. Bei der Eröffnung konnte Espaço ECO bereits den ersten Erfolg für sich verbuchen: Braskem, ein großes brasilianisches Petrochemieunternehmen, unterzeichnete den ersten Vertrag für eine Ökoeffizienz-Analyse. "Wir sind sehr stolz, das erste Unternehmen zu sein, das eine Partnerschaft mit der Espaço ECO Stiftung eingeht," so Roberto Ramos, Vice-President, Competitiveness, Braskem SA, "nicht nur wegen der Vorreiterrolle, die wir damit übernehmen, sondern vor allem, weil wir wissen, dass diese Partnerschaft uns helfen wird, unser Umweltergebnis zu verbessern."
Espaço ECO umfasst auch ein Biosphärenreservat von ungefähr 290.000 Quadratmetern, das die internationale Anerkennung durch das Programm "Mensch und Biosphäre" (MAB) der UNESCO bekommen hat. Neben der Ausbildung und Beratung in der Durchführung von Ökoeffizienz-Analysen sind technische Lehrgänge im Bereich Umwelterziehung und ein Areal für die Aufzucht von Setzlingen zur Aufforstung weitere Schwerpunkte der Stiftung.

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Die Ökoeffizienz-Analyse der BASF betrachtet den gesamten Lebensweg eines Produktes "von der Wiege bis zur Bahre", beginnend mit der Entnahme der Rohstoffe bis zur Verwendung der Produkte und der Entsorgung nach dem Gebrauch. Das Instrument erlaubt es, bei Entwicklung und Optimierung von Produkten und Verfahren Ökonomie und Ökologie gemeinsam zu betrachten und unter verschiedenen Lösungen die ökoeffizienteste zu bestimmen. Produkte mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis und hoher Umweltverträglichkeit sind dabei das Ziel. Mehr als 240 Ökoeffizienz-Analysen haben die Experten der BASF bereits vorgenommen. Sie bringen ihr Know-how auch in Projekte außerhalb der BASF ein.
Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH ist ein weltweit tätiges Unternehmen der Internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung. Die GTZ arbeitet hauptsächlich im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und bietet zukunftsfähige Lösungen für politische, wirtschaftliche, ökologische und soziale Entwicklungen in einer globalisierten Welt. Den Rahmen für die Kooperation zwischen der GTZ und BASF bildet eine Public Private Partnership (PPP). Ziel der vom BMZ initiierten PPP Maßnahmen ist es, Ressourcen aus Privatwirtschaft und staatlicher Entwicklungszusammenarbeit zu bündeln, um entwicklungspolitische wie wirtschaftliche Ziele effizienter zu erreichen.

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Ansprechpartner bei der GTZ:
 Jörg Hilger Telefon: +49 6196 79-1174 Telefax: +49 6196 79-6169 E-Mail: joerg.hilger@gtz.de

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