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21.06.2005: BASF für neuartigen Lack mit dem Presidential Green Chemistry Challenge Award ausgezeichnet |

- UV-härtender Lack reduziert Energieverbrauch um 80 Prozent
- Ökoeffizienz-Analyse bescheinigt gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und hohe Umweltverträglichkeit

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Die amerikanische Umweltbehörde, U.S. Environmental Protection Agency (EPA), hat die BASF mit dem renommierten Presidential Green Chemistry Challenge Award ausgezeichnet. Die BASF Coatings, eine Tochtergesellschaft der BASF, erhielt den internationalen Preis für einen ökoeffizienten UV-härtenden Lack, der bei der Reparatur von Kraftfahrzeugen eingesetzt wird.
Patrick Prevost, President Chemicals, Plastics and Performance Products, BASF Corporation, nahm den Preis am 20. Juni im Rahmen einer Feierstunde entgegen, die in der National Academy of Sciences in Washington, D.C. stattfand. "Wir sind hoch erfreut über diese Auszeichnung. Sie ist ein eindeutiger Beweis für unsere Strategie, intelligente und ökoeffiziente Lösungen zu entwickeln", sagte Prevost.
Die Ökoeffizienz-Analyse stellte heraus, dass der ausgezeichnete Lack im Vergleich zu herkömmlichen Produkten in einem Zehntel der Zeit trocknet. Möglich macht dies die Bestrahlung mit UV-Licht. Eine Erhitzung der Karosserie ist nicht mehr notwendig. Im Ergebnis wird der Energieverbrauch beim Lackieren um etwa 80 Prozent gesenkt.

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"Es ist unerlässlich, die Balance zwischen ökonomischen, ökologischen und sozialen Bedürfnissen der heutigen Gesellschaft zu finden, ohne die Entwicklungschancen künftiger Generationen zu beeinträchtigen", so Rainer Blair, Group Vice President BASF Coatings und verantwortlich für die globale Strategie Fahrzeugserienlacke der BASF Coatings. "Die Entwicklung des UV-härtenden Lacks zeigt, dass wir nicht nur über Nachhaltigkeit reden, sondern auch entsprechend handeln."
Die Ökoeffizienz-Analyse der BASF betrachtet den gesamten Lebensweg eines Produktes "von der Wiege bis zur Bahre", beginnend mit der Entnahme der Rohstoffe bis zur Verwendung der Produkte und der Entsorgung nach dem Gebrauch. Das Instrument erlaubt es, bei Entwicklung und Optimierung von Produkten und Verfahren Ökonomie und Ökologie gemeinsam zu betrachten und unter verschiedenen Alternativen die ökoeffizienteste zu bestimmen. Produkte mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis und hoher Umweltverträglichkeit sind dabei das Ziel. Mehr als 240 Ökoeffizienz-Analysen haben die Experten der BASF bereits vorgenommen; dabei haben sie ihr Know-how auch in Projekte außerhalb der BASF eingebracht.
Die Presidential Green Chemistry Challenge Awards werden seit 1996 jährlich von der EPA verliehen. Sie sind eine Anerkennung für Unternehmen und Einzelpersonen, die innovative Möglichkeiten für eine erhebliche Reduktion der Umweltverschmutzung entdeckt, und dabei chemische Verfahren angewendet haben, um die Umwelt zu verbessern. Ein unabhängiges Gremium technischer Experten beurteilt die Nominierungen für die Awards. Im Namen von Vertretern der Regierung, der Industrie, der Wissenschaft und gemeinnütziger Organisationen wird dieses Gremium von der American Chemical Society einberufen.

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