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26.02.2004: Mit Propylencarbonat auf Draht |


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- Ökoeffizienz-Analyse der BASF vergleicht die Lösemittel Propylencarbonat und Kresol
- Erstes Ökoeffizienz-Label bescheinigt Umweltvorteile ohne Mehrkosten
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Für lackierte Drähte gibt es unzählige Anwendungen - in Elektromotoren, Transformatoren oder elektrischen Messgeräten. Der Drahtlack dient als elektrische Isolierung, schützt den Draht aber auch vor thermischen und mechanischen Belastungen, vor Abnutzung sowie chemischen Reaktionen und Zersetzungsprozessen. Das für Drahtlacke standardmäßig verwendete Lösungsmittel Kresol wurde in einer Ökoeffizienz-Analyse mit der Alternative Propylencarbonat verglichen. Das Ergebnis: Propylencarbonat ist im Vergleich zu Kresol ökoeffizienter, d. h. bei gleichen Gesamtkosten wird die Umwelt deutlich weniger belastet. Jetzt wurde Propylencarbonat außerdem als erstes Produkt mit dem neuen Ökoeffizienz-Label gekennzeichnet.

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Der Vergleich zeigt: Propylencarbonat ist ökoeffizienter als Kresol
 In einer Ökoeffizienz-Analyse hat die BASF Kresol und Propylencarbonat für die Lackierung von Kupferdrähten miteinander verglichen und die ökonomischen und ökologischen Vor- und Nachteile der beiden Lösemittel gegeneinander abgewogen. Nur geringfügige Unterschiede gibt es beim Energie- und Rohstoffverbrauch sowie bei den Emissionen und beim Flächenbedarf. Die Lösungsmittel unterscheiden sich hauptsächlich im Toxizitäts- und Risikopotenzial für die Beschäftigten in der Lackierfabrik. Dies spielt bei der Herstellung der Lösemittel und beim Lackierprozess eine große Rolle, da hier geringe Mengen des Lösemittels an die Umwelt abgegeben werden. Der entscheidende Unterschied: Propylencarbonat ist im Gegensatz zu Kresol nicht toxisch. Kresol wird daher als wassergefährdend (WK2) eingestuft, Propylencarbonat nur in die niedrigste Wassergefährdungsklasse 1. Da Propylencarbonat eine geringere Umweltbelastung bei vergleichbaren Gesamtkosten aufweist, ist es die ökoeffizientere Alternative. Propylencarbonat wurde daher mit dem neuen Ökoeffizienz-Label gekennzeichnet. Ein Sachverständiger der Michigan State University (Prof. David Shonnard) hat die hier vorgestellte Ökoeffizienz-Analyse im Rahmen eines "Critical Reviews" geprüft und bestätigt. Außerdem wurde eine Software entwickelt, die es dem Kunden ermöglicht, individuelle Angaben in die Berechnung einzubeziehen. So kann die Ökoeffizienz der beiden Lösemittel mit firmenbezogenen Daten eigenständig ermittelt werden. Die Software kann bei BASF angefordert werden.

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Ökoeffizienz-Label als "Prädikat nachhaltig"
 Propylencarbonat wurde als erstes Produkt mit dem neuen Ökoeffizienz-Label gekennzeichnet. Das Label ist ein BASF-eigenes Gütesiegel, das es nur unter bestimmten Voraussetzungen gibt: Es ist eine Ökoeffizienz-Analyse nach zertifizierter Methode durchgeführt worden, wobei das Produkt besser als mindestens ein Wettbewerbsprodukt abgeschnitten hat, das Ergebnis ist durch einen unabhängigen Gutachter bestätigt und wesentliche Ergebnisse der Studie sind veröffentlicht worden. Damit ist die BASF das erste Unternehmen, das ein solches Label eingeführt hat. Auch Endverbraucherprodukte sollen zukünftig mit dem Label gekennzeichnet werden können.

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Die Ökoeffizienz-Analyse misst Nachhaltigkeit von Produkten
 Die Ökoeffizienz-Analyse ist ein Instrument, mit dem die BASF die Nachhaltigkeit ihrer Produkte und Verfahren nach ökologischen und ökonomischen Kriterien untersucht. Die Methode wurde 1996 von der BASF in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung Roland Berger entwickelt. Sie basiert auf einer Idee von Prof. Dr. Stefan Schaltegger, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, Universität Lüneburg. Ökoeffizient sind solche Problemlösungen, welche die Kundenanforderungen aus Kosten- und Umweltsicht besser erfüllen als andere. Die Ökoeffizienz-Analyse der BASF ist somit die erste zertifizierte Methode zur Messung der Nachhaltigkeit von Produkten und Prozessen. Mittlerweile wurden mehr als 210 Ökoeffizienz-Analysen für BASF-Einheiten, aber auch für externe Kunden erstellt.

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Die BASF ist das führende Chemieunternehmen der Welt. Ihren Kunden bietet sie ein leistungsfähiges Sortiment, das Chemikalien, Kunststoffe, Veredlungsprodukte, Pflanzenschutzmittel sowie Feinchemikalien umfasst und bis zu Erdöl und Erdgas reicht. Die ausgeprägte Verbundstrategie ist ihre Stärke: Damit erreicht das Unternehmen Kostenführerschaft und Wettbewerbsvorteile. Die BASF richtet ihr Handeln am Leitbild der nachhaltig zukunftsverträglichen Entwicklung, Sustainable Development, aus. Im Jahr 2002 hatte die BASF mit ihren über 89 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von rund 32 Milliarden €. Die BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA), New York (BF), Zürich (BAS) und Paris (BA). Weitere Informationen zur BASF im Internet unter www.basf.de.
Hinweis für die Redaktion: Eine Abbildung des Labels kann von der BASF-Homepage unter www.basf.de/pressefotos heruntergeladen werden.

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