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13.2.2002: Ecologistix berechnet den idealen Weg beim Transport von Gütern |

Wie läßt sich ein Produkt umweltfreundlich und zugleich wirtschaftlich von A nach B befördern? Seit kurzem genügen den Mitarbeitern der Logistik ein Blick in den Rechner und einige Daten um zu sehen, ob sich Lkw, Bahn oder Schiff lohnt. Ecologistix heißt eine neue Software, die die komplexen Zusammenhänge der Ökoeffizienzanalyse für den Arbeitsalltag in der Logistik passend macht.

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Schnelle Berechnung, wissenschaftliche Ergebnisse
 "Die Ökoeffizienz-Analysen für die Logistik haben fast immer dieselbe Fragestellung. Sie waren bisher aber aufwendig und teuer", erläutert Dr. Rolf Wittlinger (GUP/CE), der Ecologistix gemeinsam mit dem Diplomanden Tobias Brinkmann von der Hochschule Bremen entwickelt hat. "Unsere Software liefert die gleichen Ergebnisse wie eine mühselige Untersuchung in einem Einzelprojekt, allerdings in zwei Stunden statt in zwei Wochen."
Auch wenn die Eingabemaske schlicht anmutet: In ihrem Hintergrund arbeiten wissenschaftliche Module und errechnen die umfangreichen Ökobilanzdaten. Dazu gehören alle Informationen rund um den Transport, von der Umweltbelastung für Straßen- und Fahrzeugbau, Treibstoffherstellung und Fahren über den Rohstoffverbrauch bis hin zu den Emissionen in Luft und Wasser und die Kosten für den Transportauftrag.

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Bilanzierung des Kohlendioxidausstoßes
 "Ecologistix erlaubt es uns, die Verringerung des Kohlendioxidausstoßes bei Verkehrsverlagerungen zu bilanzieren", erläutert Jürgen Schmitt (GLD/DD). "Das ist für uns, aber auch für viele unserer Kunden ein wichtiges Argument, weil wir sie bei ihren eigenen Umweltzielen unterstützen können." Und falls der neue Transportweg auch noch kostengünstiger ist, wird der Prozess der Verkehrsverlagerung noch wesentlich beschleunigt. "Weniger Kosten und weniger Emissionen, das ist natürlich der Idealfall", bekräftigt Wittlinger. Und dabei geht es meist um große Summen: Die geschickte Verkehrsverlagerung brachte bei den regelmäßigen großen Chemikalientransporten für einen österreichischen Kunden eine jährliche Kostenersparnis im sechsstelligen Bereich. Aber auch die Kohlendioxid-Bilanz lässt sich vorzeigen. Bei den fünf Projekten, die während der Pilotphase berechnet wurden, konnte der Kohlendioxidausstoß um insgesamt 1000 Tonnen reduziert werden.
Bei der Berechnung achten die Mitarbeiter der Logistik auch auf kleinere Faktoren wie eine günstigere Spülstelle oder ein anderes Befüllungssystem. Denn: "Bei diesen Details lässt sich oftmals auch noch etwas herausholen", so Schmitt.

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