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01.08.2001: Ökoeffizienz-Analyse weltweit strategisch nutzen |

Die BASF verankert die Methode der Ökoeffizienz-Analyse jetzt auch weltweit. Peter Saling (GUP/C): "Auch die Gruppengesellschaften sollen diese Methode als strategisches Instrument nutzen können, um zu ermitteln, welche Produkte oder Verfahren künftig den besten Markterfolg versprechen. Der Einsatz der Ökoeffizienz-Analyse als Entscheidungshilfe in der Produktentwicklung und als Diskussionsgrundlage in Gesprächen mit Kunden, Politikern oder Verbänden kann ebenfalls eine wertvolle Unterstützung sein."
Bei der BASF Corporation in den USA beginnt zurzeit eine Ökoeffizienz-Analyse, bei der Verfahren zur Verwertung von Abfällschlämmen aus dem New Yorker Hafen im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Umweltbelastung miteinander verglichen werden. Auftraggeber ist ein Kunde der BASF, der sich dort mit seinem Verfahren unter Verwendung von BASF-Produkten engagieren will. Weitere Studien sind in den USA geplant, andere wie beispielsweise der Vergleich von Lackierverfahren, Asphaltbelägen, Nylon-Teppichböden oder von Recyclingverfahren für Stoßstangen sind bereits abgeschlossen worden. Auch bei der BASF S.A. in Brasilien gab es bereits ein Pilotprojekt zu Primern für Betonlackierungen, berichtet Saling. Zusammen mit DaimlerChrysler werden dort zur Zeit verschiedene Lackiervarianten für Lastwagen untersucht. Auch in Brasilien sind weitere Aktivitäten geplant. In Japan beginnen zwei Untersuchungen, die den Vergleich von Kunststoffen für Sicherungskästen sowie die Anwendung von Dispersionen zum Gegenstand haben. Darüber hinaus gibt es verschiedene Aktivitäten mit der BASF in Schweden, den Niederlanden, Dänemark und Großbritannien.
Außerdem hat sich die BASF gemeinsam mit dem TÜV Rheinland-Brandenburg um die Teilnahme an dem "Craft"-Projekt der Europäischen Union beworben. Dabei könnten kleine und mittelständische Unternehmen finanzielle Unterstützung erhalten, wenn sie Produkte oder Verfahren einer Ökoeffizienz-Analyse unterziehen. Insgesamt haben sich zwölf Firmen aus Europa für die Teilnahme an diesem Projekt entschieden. Über die Annahme des Projektes wird die EU voraussichtlich im September entscheiden. (ac)

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