BASF - The Chemical Company


BASF Global   |    E-Business   |    Sitemap   |    English   |   Kontakt     

  »  suchen

Über uns  |  Produkte & Branchen  |  Innovationen  |  Sustainability  |  News & Media Relations  |  Investor Relations  |  Karriere
BASF Visual - Sustainability
 

25.01.2001: Waschmaschinen umweltfreundlicher durch Kunststoffe


Von Susanne Ackermann

Wollen Sie sich eine neue Waschmaschine kaufen? Dann sollten Sie wissen, was ein Laugenbehälter ist: Ein großes Gefäß, in das die Trommel der Maschine eingebaut ist. Diese Behälter sind traditionell aus hochlegiertem Edelstahl gefertigt. Seit wenigen Jahren gibt es sie auch aus Polypropylen.

Ob Kunststoff oder Stahl, das spielt bei der Ökoeffizienz von Waschmaschinen eine wichtige Rolle: Wird ein Laugenbottich aus Polypropylen eingesetzt, ist der Strom- und Wasserverbrauch während der Nutzung um 3,3 Prozent geringer als bei den Laugenbottichen aus Edelstahl. Auch die Herstellung der Waschmaschine kann rationeller und damit kostengünstiger erfolgen.

Das ergab eine Studie der BASF und ihrer früheren Tochter Targor, die neuerdings zum BASF- und Shell-Joint-Venture Basell gehört sowie dem Partnerunternehmen BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH in München. Gerard Krotkine (Basell Polypropylen GmbH): "Die Studie ist für Hersteller und Verbraucher sehr aufschlussreich."

Die Verwendung von Kunststoffbottichen rechnet sich für die Hersteller, obwohl dafür zunächst viel Geld in neue Fertigungsstraßen investiert werden muss. Verbraucher sparen Geld und Energie. Für die Ökoeffizienzanalyse wurden zwei Toplader-Maschinen im Hinblick auf Kosten und Umweltdaten des gesamten Lebenszyklus' miteinander verglichen.


zum Seitenanfang

Laugenbottiche aus Kunststoff verursachen bei der Herstellung von Waschmaschinen geringere Kosten, weil sie leichter zu montieren sind und weniger Einzelteile anfallen, als beim "Konkurrenten" aus Stahl. Dafür schneiden Stahlbottiche bei der Herstellung im Hinblick auf den Energieverbrauch etwas günstiger ab.

Dieser Vorteil verliert jedoch an Gewicht, wenn man den gesamten Lebenszyklus einer Waschmaschine betrachtet: Geräte mit Kunststoffbehältern brauchen während der Nutzung weniger Energie und Wasser als Maschinen mit Stahlbottichen. Der Grund: Bottiche aus Kunststoff lassen sich so perfekt in die Maschine einpassen, dass unnötiges Wasservolumen vermieden wird.
Bei der heute noch üblichen Entsorgungspraxis für gebrauchte Laugenbehälter (Schreddern, Verwerten des Stahlschrotts und Deponieren der Kunststofffraktion) liegt Stahl im Vorteil, weil der Schrott wiederverwertet werden kann. Polypropylen kann geschreddert und zur Deponie gebracht werden, dies ist die kostengünstige Lösung. Die Wiederverwertung ist umweltfreundlicher, aber deutlich teurer. An der insgesamt besseren Bilanz des Kunststoffs ändert sich dadurch nichts, weil die Vorteile bei der Herstellung und in der Nutzenphase klar überwiegen.

Gerard Krotkine und seine Kollegen sehen im Polypropylen das Material der Zukunft. Nicht nur wegen der größeren Ökoeffizienz: "Mit Kunststoffteilen, die leicht zu verladen sind, lassen sich Waschmaschinen überall montieren. Das ermöglicht, flexibler auf Marktgegebenheiten zu reagieren und neue Märkte zu erschließen, weil nicht mehr wie bisher komplett gebaute Maschinen verschickt werden müssen."


zum Seitenanfang

Waschmaschinenbottich in einer Waschküche
Ökoeffizient: Laugenbottiche aus Kunststoff lassen sich so perfekt in Waschmaschinen einpassen, dass unnötiges Wasservolumen vermieden wird


zum Seitenanfang
Aktuelle Presse-Infos

24.01.2008: Neue Generation von Korkbodenbelägen der Firma Amorim mit dem BASF-Bindemittel Acrodur® ökoeffizienter als vergleichbare Bodenbeläge

23.06.2005: Erstes Kompetenzzentrum für Ökoeffizienz in Lateinamerika eröffnet

Weitere Ökoeffizienz-Presseinfos >>
Aktuelle Projekte
Ökoeffizienz-Know-how für afrikanische Textilfärbereien
Luprosil Propionsäure
Weitere Projekte >>
Service
Ökoeffizienz-Kontakt
Häufig gestellte Fragen
Diese Seite drucken
  Copyright  2008   BASF SE