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07.07.2000: Analyse für Futtermittelkonservierung bringt optimales Ergebnis |

Von Michael Heidelbach
Mastschweine sollen fressen - das ganze Jahr über. Was dabei nicht frisch in den Trog kommen kann, wird eingelagert. Damit Gerste, Mais und Weizen über die Monate nicht verderben, müssen sie konserviert werden. Hier hat der Bauer die Qual der Wahl.
Grundsätzlich stehen ihm drei Methoden zur Verfügung: Trocknung, luftdichtes Lagern und chemische Konservierung mit Propionsäure mit den BASF-Produkten Lupro-Grain® oder Luprosil®. So unterschiedlich wie die physikalischen Grundlagen sind auch die betriebswirtschaftlichen Bedingungen: Während die Trocknung hohe Investitionen für Geräte und relativ niedrige laufende Kosten bedeutet, ist es bei der chemischen Konservierung genau umgekehrt. Auch unter dem Umweltgesichtspunkt müssen die beiden verschiedenen Prozesse verglichen werden. Energie zum Heizen gegen Produktion von Konservierungsmittel.

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Die Ökoeffizienzanalyse hilft den Bauern, die richtige Investitionsentscheidung zu treffen. In dieses von der Abteilung Produktsicherheit (DUP) entwickelte Verfahren fließen alle wesentlichen Parameter ein. Nicht nur die Daten über BASF-Produkte und die Konkurrenzverfahren, sondern zum Beispiel auch die Kosten und Umweltwirkung der Stahlproduktion. Dr. Andreas Kicherer von DUP/CE erläutert die Vorgehensweise. "Bei der Erstellung von unseren Analysen greifen wir auf allgemein zugängliche Daten verschiedener Institute zu. Für die Landwirtschaft gibt es beispielsweise Tabellenwerke, in denen die Kosten für alles, was der Bauer braucht, detailliert verzeichnet sind. Wir verknüpfen diese Daten miteinander." Die Darstellung der Ergebnisse ist wiederum so bestechend simpel, dass man die Zahlenflut dahinter nicht mal ahnt.
Dr. Ulrich Eidelsburger, Marketing Amino/Organic Acids (MEM/BA) ist mit dem Ergebnis der Ökoeffizienzanalyse äußerst zufrieden. Nun hat er ein Verkaufsargument mehr. Und ein besonders stichhaltiges dazu, denn es kam klar heraus, dass die Konservierung mit Luprosil® und Lupro-Grain® sowohl ökologisch als auch ökonomisch die günstigste ist. "Hauptsächlich liegt das daran, dass bei der Konservierung mit Luprosil oder Lupro-Grain die Verluste am geringsten sind."

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Denn auch nach der Konservierung gibt es immer noch einen gewissen Verlust. Entweder weil das Getreide keimt und seine Nährstoffe dabei verdaut oder weil sich Pilze und Bakterien am Futter zu schaffen machen. Im Falle der Trocknungskonservierung liegen diese Verluste bei etwa zwei Prozent im Jahr bei der chemischen Konservierung nur bei etwa 0,5 Prozent. Überrascht hat Eidelsburger, wie stark dieser scheinbar kleine Unterschied ins Gewicht fällt. Seine Erklärung: "Die Produktion des Getreides hat so viel Energie und Wasser verbraucht, dass anderthalb Prozent weniger Verlust die chemische Konservierung viel umweltfreundlicher und wirtschaftlicher macht als Trocknung und luftdichte Lagerung."
Einen Bonus gibt es obendrein. Die Tiere verwerten das chemisch konservierte Futter besser, denn es ist bekömmlicher, weil es weniger durch Bakterien und Pilze belastet ist. Zudem fressen die Tiere in der Regel mehr vom säurekonservierten Futter. Kicherer hat auch eine Vermutung warum. "Die Propionsäure ist für die Tiere wie ein Gewürz. Das Futter schmeckt ihnen einfach besser."

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