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BASF Visual - Sustainability
 

Der Knackwurst auf die Pelle gerückt



 
 
 
Konkurrenz um die ökoeffizienteste Verpackung: Glas, Weißblech, Metzgerpapier und Kunststoff.

Von Hannes Wulf


Verschiedene Verpackungen: Glas, Weißblech, Metzgerpapier und Kunststoff.
Der Metzger wickelt sie in Papier ein, im Supermarkt wird sie in Blechdosen, Gläsern oder Kunststoffbehältern angeboten: Es geht um die (Knack-) Wurst und um die bestmögliche, die ökoeffizienteste Verpackung derselben. Um herauszufinden, welche Verpackung sowohl nach ökonomischen als auch nach ökologischen Gesichtspunkten die vorteilhafteste ist, rückte der Unternehmensbereich Performance Polymers (KT) der Knackwurst auf die Pelle und beauftragte eine Ökoeffizienz-Analyse bei den Experten von GUP/CE.


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"Wir wollten damit auch unsere Strategie kritisch überprüfen: Die Analyse hat die vielen Vorteile unserer Kunststoffverpackungen für Lebensmittel an einem handfesten Beispiel bestätigt, so dass wir sie nun gezielt in Kundengesprächen und in der Öffentlichkeitsarbeit einsetzen können", so Dr. Thomas Liese-Sauer, KTI/BX. "Ein positives Feedback unserer Kunden und deren Endkunden, die großen Lebensmittelkonzerne, vorausgesetzt, werden wir das Instrument der Ökoeffizienzanalyse auch auf andere Verpackungsarten ausdehnen."


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Für die Studie untersuchten und verglichen Dr. Anahí Grosse-Sommer, GUP/CE, und ihr Team sämtliche Wurstverpackungen, die es zu kaufen gibt. Die Konkurrenten: ein Glas mit Schraubverschluss, eine Weißblechdose, das beschichtete Papier vom Metzger und die Kunststoffverpackung. Bewertet wurde nach Faktoren wie etwa Energieverbrauch, Emissionen und Toxizitätspotenzial. Die Ökoeffizienz-Analyse berücksichtigt dabei immer den gesamten Lebensweg des Produkts, von der Herstellung bis zur Verwertung und Entsorgung.


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Kunststoffverpackung hängt andere Alternativen ab



"Die Analyse hat gezeigt: Kunststoff ist die ökoeffizienteste Alternative. Aus ökologischer Sicht ist sie zwar leicht aufwendiger als das Metzgerpapier", so Grosse-Sommer. "Allerdings schützt die Kunststoffverpackung den Inhalt besser und verringert so den Anteil an verdorbenen Würstchen erheblich. Weniger Ausschuss wiederum reduziert die Umweltbelastung, weil Fleisch, wie die meisten auf Landwirtschaft basierenden Produkte, in der Produktion viel Energie verbraucht und hohe Emissionen verursacht."


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Ein weiterer Vorteil der Kunststoff-Verpackung ist ihr geringes Gewicht: Sie ist etwa viermal leichter als die Blechdose und zehnmal leichter als das Glas. Das spart Treibstoffkosten beim Transport und entlastet die Umwelt. Was Menge und Gewicht der Verpackung betrifft, liegen beschichtetes Papier und Kunststoff etwa gleichauf. Trotzdem fällt die Metzger-Variante in Sachen Ökoeffizienz weit hinter alle anderen Alternativen zurück. "Zwar wird etwas weniger Verpackung benötigt, weil der Metzger dem Kunden genau die gewünschte Menge abpackt. Hochgerechnet auf größere Mengen wird dieser Vorteil allerdings zum Nachteil, weil gerade das einzelne Einwickeln kleinerer Mengen mehr Material erfordert und hohe Personalkosten verursacht", erklärt Grosse-Sommer.


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Die Studie habe außerdem deutlich gemacht, dass die Verpackungsgröße der spezifischen Haushaltsgröße angepasst werden sollte. So konnte die 2x200-Gramm-Kunststoffverpackung weitere Pluspunkte sammeln, weil sie dem Wurstkonsumverhalten des durchschnittlichen deutschen Haushalts mit 2,2 Personen am ehesten entspricht und somit den geringsten Ausschuss verursacht. Auch in Sachen Geschmack schnitt die kunststoffverpackte Wurst gut ab. Für eine Blindverkostung bekamen 25 hungrige Besucher der BASF-Kantine eine Extrawurst und wählten die mit Kunststoff verpackten Würstchen ganz nach vorn.


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Weiterführende Informationen:

Weitere Informationen zu dieser Studie und zur Kunststoffverpackungen für Lebensmittel können bei der Gruppe "Ökoeffizienz" angefordert werden.

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