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Cooles Schwarz für heiße Tage
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Der Infokasten
 Vom Licht zur Farbe
Sichtbares und unsichtbares Licht Was der Mensch als Farbe wahrnimmt, ist physikalisch gesehen ein kleiner Ausschnitt aus dem breiten Spektrum der elektromagnetischen Strahlung. Der Unterschied zu anderen Formen dieser Strahlung liegt in deren Wellenlänge: Liegt sie zwischen 400 (Violett) und 700 (Rot) Nanometern, so kann sie das menschliche Auge wahrnehmen. Liegt sie darunter, im Ultraviolett-Bereich, oder darüber, im Infraroten, so bleibt sie unsichtbar.
Das solare Spektrum Das Ultraviolett macht nur drei Prozent der solaren Strahlungsintensität aus, 39 Prozent der Strahlungsenergie entfallen auf das sichtbare Lichtspektrum. Den größten Anteil hat mit 58 Prozent der Nahinfrarot-Bereich (NIR) mit Wellenlängen zwischen 700 und 2.500 Nanometern. Damit trägt der NIR-Anteil der Sonnenstrahlung am stärksten zur Aufheizung von bestrahlten Oberflächen bei.
Organische und anorganische Pigmente Pigmente sind farbgebende Partikel, die in Lösemitteln und Polymeren unlöslich sind. Sie können wie Ruß aus organischen Kohlenstoffverbindungen bestehen oder aus anorganischen Metalloxiden, wie beispielsweise Chromtitanate. Ihre Farbe wird davon bestimmt, welchen Anteil des auftreffenden sichtbaren Sonnenlichts sie reflektieren bzw. absorbieren. So wirft ein weißes Pigment alle spektralen Anteile des sichtbaren Lichts gleichmäßig zurück, während ein schwarzes Pigment sie komplett absorbiert. Bunte Pigmente dagegen reflektieren nur jenen Teil des Lichts, der ihrer Farbe entspricht.
Effektpigmente Ein weiteres wichtiges Arbeitsgebiet der BASF sind Effektpigmente, die zusätzlich zur Farbgebung seidigen Schimmer bis strahlendes Glitzern möglich machen. Farbtöne können changieren und es lassen sich sogar mit einem einzigen Pigment je nach Betrachtungswinkel Farbtonverläufe über mehrere Farben darstellen. Diese Pigmente sind immer plättchenförmig und in der Regel bestehen sie aus einem Trägermaterial, das mit Metalloxiden beschichtet ist.

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