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Organische Leuchtdioden revolutionieren Lichtmarkt |
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Taschenlampen im Scheckkartenformat oder Fenster, die bei Nacht als Lichtquellen dienen: Das ist die Technologie der Zukunft. BASF lässt diese Visionen aus sogenannten OLEDs (Organic Light Emitting Devices) in der gemeinsamen Forschung mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft Realität werden.
Bei OLEDs handelt es sich um dünne, leuchtende Bauelemente aus organischen, halbleitenden Materialien. Trotz aller Technologie, die in ihnen steckt, sind sie nicht dicker als eine Plastikfolie und können biegsam gestaltet werden. Dadurch bieten sie völlig neue Möglichkeiten für Beleuchtungssysteme: So können die organischen Leuchtdioden als durchsichtige Lichtkacheln an Stelle von Fensterscheiben platziert und Vorhänge zum Leuchten gebracht werden.
OLEDs bieten aber noch handfestere Vorteile. Sie werden voraussichtlich nur halb so viel Strom wie konventionelle Energiesparlampen benötigen und eine längere Lebensdauer haben. Zurzeit sind OLEDs bereits in Displays von Autoradios und Handys eingesetzt. OLED-Lichtkacheln, die herkömmliche Lampen ersetzen können, werden voraussichtlich ab 2011 erhältlich sein.
BASF-Experten forschen gemeinsam mit Partnern aus Hochschule und Industrie im Joint Innovation Lab (JIL), das 2006 in Ludwigshafen eröffnet wurde, an Materialien für organische Elektronik. Mit den Projekten im JIL tragen wir dazu bei, die Position Deutschlands im Wachstumsmarkt "Organische Elektronik" zu stärken. Gemeinsam mit den BASF-Mitarbeitern bilden die Partner ein interdisziplinär zusammengesetztes Team aus Physikern, Ingenieuren und Chemikern.

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