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Das neue Styrolux® 3G 33 – nicht nur für Spritzgießer |

Verpackung - Ästhetik - Design

Das neue Styrolux® 3G 33 – nicht nur für Spritzgießer Ausführungen von Dr. Daniel Wagner, Marketing Styrolux® 22. Juni 2004, Fachpressekonferenz zur K 2004 in Ludwigshafen

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Seit vielen Jahren findet Styrolux®, ein Styrol-Butadien-Blockcopolymer (SBS) der BASF, in den unterschiedlichsten Anwendungen Einsatz und ermöglicht dem Verarbeiter die Herstellung optisch anspruchsvoller Produkte mit sehr guten Gebrauchseigenschaften. Durch ein vertieftes Verständnis der Struktur-Eigenschafts-Beziehungen gelang es den BASF-Forschern nun, mit Styrolux 3G 33 weitere Eigenschaftsvorteile gegenüber den herkömmlichen SBS-Typen zu erzielen.
Gemeinsam ist den Styrolux-Typen, neben ihrer Transparenz und Brillanz in Kombination mit hoher Zähigkeit, die einfache, wirtschaftliche und universelle Verarbeitbarkeit auf allen gängigen Extrusions-, Thermoform- und Spritzgussanlagen. Durch die gute Mischbarkeit mit Standard-Polystyrol (PS) lassen sich daraus besonders wirtschaftlich formstabile, transparente Lebensmittel- und Industrieverpackungen herstellen. Aber auch im Bereich Dünnfolien, bei flexiblen und hochzähen Schrumpf- und Etikettierfolien hat sich Styrolux in den letzten Jahren einen festen Platz gesichert. Im Spritzguss bietet Styrolux durch hohe Transparenz, edlen Oberflächenglanz sowie gute Fließeigenschaften beste Voraussetzungen für anspruchsvolles Design und komplexe Formgebung (Bild 1).

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Der klarste Styrolux-Typ
 Styrolux 3G 33 ist ein weiteres Produkt der dritten Styrolux-Generation – ebenso wie die zur K 2001 vorgestellte hochzähe und effiziente Extrusionsmarke 3G 55 - und es ergänzt das bestehende Sortiment. Styrolux 3G 33 zeichnet sich durch eine nochmals deutlich verbesserte Transparenz bei einer sehr guten Kombination aus Zähigkeit und Steifigkeit aus. Besonders hervorzuheben ist darüber hinaus die ausgezeichnete Verträglichkeit der neuen Type mit Standard-Polystyrol (PS), die sich in entsprechenden Abmischungen durch einen sehr geringen Anstieg im Streulichtanteil (Haze) zeigt (Bild 2): Die glasklare Transparenz bleibt auch in Abmischungen mit Standard-PS weitgehend erhalten (Bild 2).
Im Vergleich zu Styrolux 656 C, einer typischen Spritzgussmarke aus dem bestehenden Sortiment, zeigen sich die Vorteile: Bei ähnlicher Steifigkeit ist das neue Styrolux 3G 33 – bei langsamer, wie auch bei schlagartiger Beanspruchung - deutlich zäher und bruchfester und dies bei sichtbar höherer Klarheit.
Die Vorteile für den Verarbeiter liegen auf der Hand. Das Abmischen mit Standard-PS verbessert einerseits das Eigenschaftsprofil der Fertigteile in Bezug auf Steifigkeit und Wärmeformbeständigkeit und ermöglicht eine kostenoptimierte Materiallösung, andererseits muss man nun mit Styrolux 3G 33 keine Kompromisse mehr bei der Transparenz eingehen. Durch die günstigen Fließeigenschaften und die leichte Entformung lässt sich die Zykluszeit beim Spritzgießen reduzieren und damit eine höhere Produktivität erzielen. Mit Styrolux 3G 33 sind auch Filmscharniere und integrierte Schnappverbindungen realisierbar. Aus diesem Eigenschaftsprofil ergibt sich, dass die neue Styrolux-Marke vornehmlich auf Spritzgussanwendungen in den Bereichen Büroausstattung, Spiel- und Haushaltswaren, Gehäuseabdeckungen sowie Kosmetikverpackungen zielt (Bild 3).

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Auch Extrudeure schätzen die Verbesserungen
 Das neue Produkt positioniert sich zwischen gängigen Spritzguss- und den zäheren Extrusionsmarken. Von beiden Seiten aus betrachtet, eröffnet die verbesserte Transparenz weitere Anwendungssegmente, und so hat sich Styrolux 3G 33 inzwischen auch in ersten Extrusionsanwendungen bewährt (Bild 4).
Extrudierte und tiefgezogene, dickwandige Tafeln aus Styrolux 3G 33-PS-Abmischungen werden so zum Beispiel im Bereich der Produktpräsentation und Displaytechnologie eingesetzt, wo es neben den robusten Gebrauchseigenschaften auf ein glasklares Erscheinungsbild ankommt (Bild 5).
Allerdings erreicht Styrolux 3G 33 in Abmischungen mit Standard-Polystyrol bei diesen Anwendungen nicht ganz die Zäheffizienz von typischen Extrusionsmarken wie Styrolux 648 D. Das verdeutlicht der Verlauf der Bruchdehnung als Funktion der Blend-Zusammensetzung. Deshalb werden für Extrusionsanwendungen in der Regel nicht mehr als 40 Prozent Standard-PS zugemischt (Bild 6).
Das neue Styrolux der dritten Generation rundet das BASF-Sortiment ab und hat sich in Spritzguss- ebenso wie seit neustem auch in Extrusionsanwendungen bewährt. Dank seiner hohen Klarheit und Zähigkeit ergeben sich darüber hinaus für Styrolux 3G 33 neue Chancen im Wettbewerb mit anderen transparenten Kunststoffen wie Polyethylenterephthalat (PET), Polyvinylchlorid (PVC) oder den Acrylkunststoffen. Damit können auch Anwendungssegmente erschlossen werden, die für SBS bis vor kurzem nicht zugänglich erschienen (Bild 7).

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