Polymere
spielen die Schlüsselrolle in jedem Haarspray. Sie halten
die Frisur in Form, indem sie die Haare an ihren Kreuzungspunkten verbinden.
Neben dem Wunsch nach flexiblem Halt müssen
die Polymere weiteren Anforderungen gerecht werden: Sie müssen
auch mit den anderen Bestandteilen eines Haarsprays problemlos
zusammenspielen: dem Lösungsmittel und dem Treibmittel.
Produkte mit Wasser als Lösungsmittel kommen wegen ihrer
Umweltfreundlichkeit bei den Konsumenten besonders gut an,
außerdem beschränken inzwischen gesetzliche Regelungen
in den USA die Menge der sogenannten Volatile Organic Compounds
(VOC).
Konventionelle Polymere für Haarfestiger sind für wasserhaltige Sprays nur bedingt geeignet. Mit steigendem Wassergehalt des Haarsprays findet eine dramatische Viskositätssteigerung und damit eine Verschlechterung der Sprühbarkeit statt. Die Polymerfilme sind
prinzipiell klebriger und hinterlassen beim Ausbürsten
deutlich mehr sichtbaren Rückstand auf dem Haar zurück.
Deshalb müssen für Haarsprays mit hohem Wasseranteil
völlig neue Polymere gesucht werden.

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